4 Tipps, wie du über das Ende einer Freundschaft hinwegkommst

Zerbricht eine Freundschaft, kann das mindestens genauso schmerzhaft wie das Ende einer romantischen Beziehung sein. Was dir helfen kann, den Schmerz zu verarbeiten.

Freundschaftsende

Geht eine romantische Beziehung auseinander, so ist das oftmals eine belastende, schmerzvolle Erfahrung. Es ist wichtig, sich nach einer Trennung ausreichend Zeit und Raum zu nehmen, die Gefühle zu verarbeiten, um damit abschließen zu können. Aber was ist, wenn eine Freundschaft zu Ende geht? Wie kommen wir darüber hinweg? Ein paar Tipps, die dir vielleicht helfen können:

1. Akzeptiere, dass es passiert ist

Schritt 1, um über das Auseinandergehen einer Freundschaft hinwegzukommen, ist laut Dr. Zuckerman, die Akzeptanz. Gegenüber HelloGiggles erklärt die Psychologin, dass es völlig normal ist, sich für einige Zeit niedergeschlagen und deprimiert zu fühlen. Verdrängen und so tun, als wäre eh alles okay, sei laut ihr die schlechteste Idee. Um eine zerbrochene Freundschaft gut zu verarbeiten, müssen wir anerkennen, dass diese Person für längere Zeit einen wichtigen Platz in unserem Leben eingenommen hat. Akzeptieren, dass sie künftig nicht mehr da sein wird und sich eingestehen, dass man unter der "Trennung" leidet, ist oft nicht leicht, aber notwendig, so Zuckerman.

2. Nimm dir Zeit für Self-Care

Wenn der Gedanke an eine bestimmte Person plötzlich Anxiety und Unbehagen anstatt Freude auslöst, ist das erst mal sehr unangenehm. Nimm dir ausreichend Zeit für dich und überlege dir, was dir momentan guttun würde. Gönn dir eine Pause und versuche, so gut es eben geht, ein wenig abzuschalten, um wieder ausgeglichener zu werden (sei es durch einen gemütlichen Abend in der Wanne, ein gutes Buch oder einen Spaziergang im Wald).

3. Schreib deine Gedanken auf

Immer wieder empfohlen, dennoch von vielen unterschätzt: Gedanken aufschreiben. Gerade, wenn du das Gefühl hast, dass gewisse Dinge noch unausgesprochen oder wirr sind, schreibe sie auf, um deinen Kopf wieder frei zu kriegen. Dr. Zuckerman empfiehlt, sich an folgenden Fragen zu orientieren: Was ist passiert? Wie ist es so weit gekommen? Habe ich 'red flags' übersehen? Fallen mir bestimmte toxische Beziehungsmuster auf, die mir immer wieder begegnen?

4. Überlege, was du aus dieser Erfahrung mitnehmen kannst

Nein, es muss nicht alles unbedingt eine "learning experience" sein, manchmal kann es uns auch einfach scheiße gehen. Allerdings ist es für manche hilfreich, das Geschehene nochmal zu reflektieren und drüber nachzudenken, ob es vielleicht irgendwas gibt, das du aus dem Ganzen mitnehmen kannst. Vielleicht erkennst du etwa, dass du in Zukunft mehr an deinen Freundschaften arbeiten willst (so wie du es vielleicht bei romantischen Beziehungen machst) oder du merkst, dass man gewisse Dinge nicht erzwingen kann. Vielleicht aber auch was völlig anderes oder eben gar nix. Und das ist auch okay.

 

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