4 Tipps wie du aufhörst zu viel nachzudenken

Reflektieren und nachdenken ist ja schön und gut. Aber sogenanntes "Overthinking" kostet nicht nur Zeit, sondern vor allem auch Energie und Lebensfreude. 4 Wege, endlich damit aufzuhören.

Overthinking

Soll ich, soll ich nicht? Einerseits gut, andererseits natürlich auch ein gewisses Risiko. Uff, und was ist, wenn das alles nicht klappt? Und was, wenn doch? Wobei, klappt wahrscheinlich sowieso nicht. Egal, worum es konkret geht. Wer sich in Gedanken wie diesen erkennt, denkt wohl auch gerne ein bisserl zu viel nach. Klar ist es wichtig, zu reflektieren, Vor- und Nachteile abzuwiegen, aber Overthinking macht die Dinge oft schlimmer und Probleme größer als sie eigentlich sind.

Denn mal ehrlich: In den meisten Fällen ist vieles nicht so schlimm wir es uns ausmalen, weil wir zu oft Dinge hineininterpretieren. Zu viel nachzudenken kostet aber nicht nur Zeit, sondern vor allem auch Energie und Lebensfreude. Overthinking kann in eine Abwärts-Spirale führen, die in Panik-Attacken, Ängsten oder Depression endet.

1. Verändere deine Routine

Klingt erstmal komisch, schließlich geben uns Routinen im Alltag eine gewisse Struktur, an der wir uns gedanklich festhalten können, sprich: weniger nachdenken müssen. Doch tatsächlich kann ein bisserl mehr Risiko in Alltagsroutinen dabei helfen, noch weniger nachzudenken. Als Beispiel: Mal wieder ein neues Gericht ausprobieren, morgens nicht die Bim in die Arbeit nehmen sondern mal über Umwege ins Büro spazieren oder endlich mal früher aufstehen und diese eine Frisur, die schon so lange auf Pinterest gespeichert ist, ausprobieren. Warum das Sinn macht? Durch kleine Änderungen in unseren festgefahrenen Routinen fordern wir unser Gehirn heraus, nachzudenken, nämlich über die Frage: Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Wer sich diese Frage immer wieder mal stellt, wird merken: Selbst das schlimmste Szenario ist gar nicht sooo wild, das heißt: Wir können uns ruhig öfter mal weniger Gedanken machen und uns die Energie sparen. In unserem Beispiel wäre das Schlimmste das passieren kann: Ein versalzenes Abendessen, ein Tritt in Hundescheiße beim Morgenspaziergang oder die Entscheidung, doch eine Haube zu tragen, weil die Frisur in die Hose ging. Alles aushaltbar, oder?

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2. Beginne etwas Neues

Passend zur Veränderung der Routine: Melde dich für einen Kurs – egal ob Sport, Töpfern oder Spanisch – an und mach einfach mal. Das holt dich aus deiner Komfortzone und du tust dir damit nicht nur gedanklich was Gutes. Stelle dir hierfür einfach die Frage: Was wollte ich immer schonmal machen, habe ich aber bis jetzt immer vor mir her geschoben? Und genau das machst du. Jetzt.

3. Befreie dich von deinem Perfektionismus

Perfektionismus heißt übersetzt einfach nur: Sorgen um zukünftige Ereignisse machen. Nur: Egal, wie viel du nachdenkst und versuchst, alles bis ins kleinste Detail zu planen und perfekt hinzubekommen, kannst du sowieso nicht alles vorhersagen. Also warum nicht gleich von Anfang an ein bissl mehr drauf scheißen?

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4. Stell dir vor, du hättest nur noch ein Jahr zu leben

Ja, okay, das klingt jetzt wie so ein Inspirational Quote, der direkt aus Pinterest rausgesprungen ist, aber es ist schon was Wahres dran: Je begrenzter die Zeit, desto eher tun wir die Dinge, die wir WIRKLICH tun wollen – und zwar ohne groß drüber nachzudenken. Jemandem die Gefühle gestehen, die Oma öfter besuchen, im Job endlich das Gespräch mit dem/der Chef*in einfordern, ein Buch schreiben? Egal, was es ist: Überlege dir, ob du wirklich Zeit mit zu viel nachdenken verbringen willst, oder stattdessen ein bisserl deine Träume verwirklichen. (Klingt schon wieder so pinteresty, sorry.)

 

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