4 Hausmittelchen, die deine Haare ganz natürlich aufhellen

Es geht auch ohne Wasserstoff: Wer sich vor ausgetrocknetem und brüchigem Haar fürchtet, aber trotzdem gern ein paar Highlights im Haar hätte, möge diese Hausmittelchen ausprobieren.

4 Hausmittelchen, die deine Haare natürlich aufhellen

Ah, im Sommer draußen sitzen! Nicht nur gut zum Spritzer trinken und Leben genießen, sondern auch eine wunderbare Methode, um gratis ein paar Highlights ins Haupthaar zu zaubern. Blondinen jeder Abstufung wissen, dass ein paar Sonnenstrahlen für Strähnchen im Balayage-Stil sorgen können, die Friseur*innen nur selten so natürlich hinkriegen. (Logisch.) Weil man aber leider nicht den ganzen Tag in der Sonne sitzen kann, verraten wir hier ein paar Hausmittelchen, die fast so gute Dienste leisten wie die Sonne.

Achtung: Wer drastische Veränderungen will, wird um professionelles Färben und Bleichen nicht herumkommen. Die natürlichen Aufhell-Methoden schaffen aber zumindest einen kleinen Effekt. Besser als nix, ist die Devise!

1. Zitronensaft hellt die Haare auf

Eines der bekanntesten Hausmittelchen für hellere Haare: der gute alte Zitronensaft. Aber Achtung! Funktioniert nur für hellbraune und ohnehin blonde Haare. Die Zitronensäure raut die Oberfläche der Haare auf, wenn sie mit Wärme in Berührung kommt (z.B. Sonnenlicht), und entfernt die oberste Farbschicht. Bei Blondinen kommt es so zu den gewünschten Highlights, Brünette und Schwarzhaarige werden eher mit orangen bis rötlichen Tönen rechnen müssen.

Wer es ausprobieren mag: Zwei Teile Leave-In-Conditioner und ein Teil Zitronensaft in einer Sprühflasche mischen und auf das feuchte Haar sprühen. Dann die Haare an der Sonne trocknen und ein paar Stunden einwirken lassen, dann auswaschen. Nicht zu oft anwenden und nach dem Auswaschen am besten eine reichhaltige Haarmaske anwenden: Der Zitronensaft kann die Haare austrocknen und die Haarstruktur schädigen.

2. Blondieren mit Honig und Zimt

Es ist mal wieder alles Chemie: In Honig ist eine geringe Menge an Wasserstoffperoxiden, der Zimt aktiviert diese und wirkt dann ähnlich wie die Zitronensäure, indem es die oberste Farbschicht der Haare entfernt.

Die beste DYI-Methode: Honig, heißes Wasser, Conditioner und Oliven- oder Kokosöl zu gleichen Teilen mischen (100ml sollten reichen) und einen Esslöffel Zimt unterrühren. Auf das trockene Haar auftragen, eine halbe Stunde einwirken lassen, dann auswaschen. Je öfter du die Mischung verwendest, desto heller werden deine Haare.

3. Hellere Haare mit Kamillentee

Kamillentee ist die sanfteste Methode, wirkt aber ebenfalls nur bei Blondinen und sehr hellen Brünetten. Kamille enthällt sogenannte Flavonoide, die den Melaningehalt beeinflussen. Außerdem hellen sie jene Pigmente auf, die für goldene und gelbe Farbnuancen verantwortlich sind - und erhöhen so den natürlichen Glanz der Haare.

Für die DYI-Methode einfach einen sehr starken Kamillentee aufbrühen, abkühlen lassen und die Haare damit richtig durchnässen und in einer Kappe oder einem Handtuchturban eine Stunde einwirken lassen. Alternativ den Tee mit Wasser verdünnen und im Laufe des Tages immer wieder in die Haare sprühen. Danach oder abends auswaschen.

4. Apfelessig als Aufheller für blondere Haare

Apfelessig funktioniert ähnlich wie Zitronensaft. Bei häufiger Anwendung senkt er den pH-Wert der Haare und raut so die Haaroberfläche auf. Die oberste Farbschicht der Haare wird dann entfernt, wenn das Haar der Sonne oder einer anderen Hitzequelle ausgesetzt wird. Das heißt: Die Haare werden rötlich, wenn sie dunkel sind oder orange, wenn sie mittelbraun sind. Naturblondinen erlangen aber einen messingfarbenen Ton.

Die Methode zum Ausprobieren: Eine Sprühflasche mit gleichen Teilen Apfelessig und Wasser füllen und in das Haar sprühen. Ähnlich wie Zitronensaft kann aber auch Apfelessig die Haarstruktur schädigen. Vorsichtig anwenden!

 

Aktuell