4 Gründe, warum wir anderen häufiger Komplimente machen sollten

Wann habt ihr zuletzt jemand anderem ein Kompliment gemacht?

Frauen lachen

Gibt es einen freundlicheren Ort als das Damen-WC eines Clubs? Wir denken nicht. Wildfremde Frauen, die sich (mehr oder weniger) leicht angeheitert Komplimente machen und gegenseitig Lippenstifte, Tampons und Taschentücher borgen. Warum kann's nicht immer so sein? Tatsächlich wäre das gar nicht so schwer, Komplimente machen kann schließlich jede*r. Zudem zeigen Studien, dass Komplimente nicht nur das Selbstbewusstsein heben, sondern auch Beziehungen stärken, berufliche Leistungen verbessern und allgemein für mehr Wohlbefinden sorgen.

Hier sind noch ein paar Gründe, warum wir alle nicht mit Komplimenten sparen sollten:

1. Es kostet uns nichts

Machen wir jemand anderem ein Kompliment, so kostet uns das rein gar nichts und schmälert nicht unseren eigenen Wert. Anerkennen wir beispielsweise, dass eine andere Person etwas besonders Schlaues gesagt hat oder ein tolles Outfit trägt, ist das für uns so gut wie kein Aufwand, für die Person, die das Kompliment erhält, vielleicht aber das Highlight ihres Tages.

2. Jede*r freut sich über Bestätigung

Wir Menschen sind soziale Wesen, was bedeutet, dass wir in der Regel den Kontakt zu anderen brauchen, das Gefühl schätzen, Teil einer Gruppe zu sein und gesehen werden wollen. Zeigen wir anderen Menschen, dass sie uns in positiver Weise aufgefallen sind, merken sie, dass andere sie wahrnehmen und wertschätzen. Auch hilft es, Unsicherheiten abzulegen – zwar sieht man es manchen nicht an, doch tatsächlich haben wir die alle.

3. Es nimmt den Fokus weg von uns

Gerade, wenn wir selbst einen miesen Tag haben und die Laune nicht so toll ist, können Komplimente ein Gamechanger sein. Konzentrieren wir uns auf andere Dinge oder Menschen als uns selbst und versuchen, den Tag einer anderen Person ein bisserl netter zu machen, erheitert das meist auch das eigene Gemüt.

4. Wir lernen etwas über uns selbst

Tatsächlich sagen Komplimente, die wir machen, oft mehr über uns als über die andere Person aus: So machen wir anderen häufig dann Komplimente, wenn sie etwas tragen, tun oder erreichen, von dem wir glauben, es selbst nicht zu können – was in den meisten Fällen jedoch gar nicht stimmt. Beobachten wir, was wir an anderen bewundern, gibt uns das die Möglichkeit zu erkennen, was wir selbst verändern oder erreichen möchten.

 

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