30 Prozent der One-Night-Stands enden in Partnerschaften

Einmal sehen und dann nie wieder? Eine Expertin widerspricht nun dem Mythos der unverbindlichen One-Night-Stands.

Das Konzept der langsamen Liebe

In der Studie wurden insgesamt 5,000 männliche und weibliche Singles zu ihrem Sexualverhalten befragt, 3,000 von ihnen gaben an, im Vorjahr zumindest einen One-Night-Stand gehabt zu haben.

Unter jenen Befragten, die bereits unverbindlich sexuell aktiv waren, gaben 27 Prozent an, dass aus der einmaligen Affäre etwas Langfristiges entstand.

Zwar erklärt die Studienautorin, dass aus den meisten Partnern zuerst eher "Freunde mit gewissen Vorzügen" wurden, doch 28 Prozent dieser wandelten ihre Beziehung schließlich in eine mongame Partnerschaft um. Nach Ansicht der Anthropologin wäre diese Form der Annäherung auch nachhaltiger und würde dafür sorgen, dass Beziehungen länger halten, wenn es schließlich zur Bindung kommt.

Die Forscherin glaubt , dass in Zukunft das Konzept der "slow love" immer häufiger zur Anwendung kommen wird. Das bedeutet, dass sich Partner langsamer, dafür aber intensiver auf körperlicher Ebene näher kommen, bevor sie sich entscheiden, eine Langzeit-Bindung einzugehen. Das wäre zwar nicht besonders romantisch, aus rationaler Sicht, aber nachvollziehbar.

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