3 wichtige Aufgaben, die dein Beckenboden leistet

Good to Know! Diese drei Dinge solltest du über deinen Beckenboden wissen Und ja, es hat auch mit Sex zu tun.

Frau in beigem Bikini Unterteil

Wusstest du, dass der Beckenboden fühlt? Und dass du besseren Sex haben könntest, wenn du deinen Beckenboden bewusst an- und entspannen kannst? Besserer Sex geht immer. Deswegen haben wir dir drei Punkte zu deinem Beckenboden zusammengefasst, die du unbedingt wissen solltest.

Der Beckenboden ist Teil eines Ganzen

Da der Beckenboden anatomisch und über das Nervensystem mit dem Körper verbunden ist, muss man ihn in der Therapie als Teil einer funktionellen Einheit betrachten – und ihn auch so behandeln. Physiotherapeut*innen, Osteopath*innen und Hebammen können im Themenbereich Beckenboden spezialisiert sein und entsprechende Übungen empfehlen. Achtung! Probleme mit dem Beckenboden können in jedem Alter auftreten - auch schon bei Kindern.

Ein gesunder Beckenboden kommt besser

Ein Beckenboden, den man gut ansteuern (also bewusst an- und entspannen) kann, hat eine bessere Durchblutung. Dadurch ist das Gewebe gut versorgt, was wiederum zu besserer Erregung, Befeuchtung und stärkerem Anschwellen der Schwellkörper führt – und so intensivere Orgasmen ermöglicht. Wichtig: Idealerweise ist der Beckenboden wie ein Trampolin – also elastisch, aber fest. Wer den Muskel trainiert, kommt also besser!

Der Beckenboden fühlt

Bei der Frau bildet der Beckenboden eine achterförmige Muskelschlinge um Scheide, Harnröhre und Analkanal. Der Muskel ist mit sehr vielen sensiblen Nerven und Rezeptoren versorgt. Über unterschiedliche Bahnen kommunizieren diese mit dem zentralen Nervensystem, dem vegetativen Nervensystem und dem Hormonsystem. Und: Die Klitoris ist in ihm eingebettet! Wenn Sex also wehtut oder sehr schmerzhaft ist, kann das mit dem Beckenboden zu tun haben.

 

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