25-Jährige bringt Baby zur Welt - der Embryo stammt aus dem Jahr 1992

Der bereits seit 1992 eingefrorene Embryo führte zur erfolgreichen Geburt - die Mutter ist nur ein Jahr älter.

Letzten Monat wurde der bisher am längsten eingefrorene Embryo der Welt erfolgreich zur Geburt gebracht - im US-Bundesstaat Tennessee. Tina Gibson ist die glückliche Mutter, die den Embryo vom National Embryo Donation Center erhalten hat. Dieser war im Jahr 1992 eingefroren worden.

Der Fall macht derzeit weltweit Schlagzeilen - auch weil die Neo-Mama erst 25 Jahre jung ist, und damit nur ein Jahr älter als der Zeitpunkt, zu dem der Embryo eingefroren wurde. Baby Emma ist kerngesund, und die Eltern sind überrascht über den frühen Zeitpunkt, zu dem der Embryo eingefroren wurde: "Realisiert ihr, dass ich erst 25 bin? Dieser Embryo und ich hätten die besten Freunde sein können", sagte sie gegenüber CNN.

"Ich wollte nur ein Baby"

Heute sagt die Mutter auch: "Ich wollte nur ein Baby. Mir ist es egal, ob das ein Weltrekord ist oder nicht." Die Eltern seien einfach nur überglücklich, dass das Baby gesund zur Welt gekommen ist. Carol Sommerfelt, die Embryologie-Laborchefin, sagte: "Es ist schon aufregend, wenn man darüber nachdenkt, wie lange der Embryo eingefroren war." Beim längsten bisher bekannten Fall war der Embryo 20 Jahre alt.

Emmas Geschichte begann lange, bevor die Gibsons sie "adoptiert" haben. Sie wurde für eine In-vitro-Fertilisation (IVF) von einem anderen, anonymen Paar kreiert und eingefroren, um später den Kinderwunsch von jemandem zu erfüllen, bei dem das auf natürlichem Wege nicht geht.

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