2 Tweets zum Corona-Virus, die ihr heute lesen solltet

Von Hamsterkäufen und Desinfektionswahnsinn: Manchmal kann das Internet durchaus sinnvolle Denkanstöße geben.

Das Corona-Virus geht um und in Österreich fahren die Gefühle Achterbahn: Vom Unverständnis á la "Jetzt zucken alle aus!" zu "Hat mich die jetzt angehustet?", vom Belächeln ausschweifender Händewascherei zum heimlichen Blick, ob's nicht doch noch eine Flasche Händedesinfektionsmittel im Drogeriemarkt gibt - alles ist dabei. Eins ist klar: Angst ins Lächerliche zu ziehen oder Ängste nicht ernst zu nehmen, bringt niemandem etwas. Dinge in Relation zu setzen, kann aber zwischen der Panik und der betonten Wurschtigkeit nicht schaden. Vor allem, wenn es Dinge auf dieser Welt gibt, die weitaus mehr bedrohen als den persönlichen Pasta-Vorrat.

In den vergangenen Tagen sind zwei Social-Media-Postings viral gegangen, die genau das wollen: Verhältnismäßigkeit schaffen. Und über die es sich allemal lohnt, ein- oder zweimal mehr nachzudenken.

Der Tweet der Getränkemarke Lemonaid wurde seit gestern, 3.3., tausende Male geliked und geteilt.

Wie unterschiedlich das menschliche Gehirn auf akute Bedrohungen und auf lange bestehende reagiert, greift das Posting des Online-Portals 9gag auf, und vergleicht das Corona-Virus mit HIV und AIDS - und der verbreiteten "Unlust" aufs Kondom.

Wenn du Symptome des Corona-Virus aufweist oder befürchtest, erkrankt zu sein, bleib zu Hause und wähle die 1450. Weitere Informationen über Vorsichtsmaßnahmen etc. bietet die 24-Stunden-Hotline 0800 555 621 sowie die Website des Sozialministeriums.

 

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