12 Körperstellen, die du beim Vorspiel bisher unterschätzt hast

An den Ohren knabbern und bissi den Nacken streicheln? Da gibt’s noch soooo viel mehr!

Erogene Zonen

Es ist ja so: Die meisten Orgasmen resultieren aus einer Stimulation der Genitalien. Aber – und das ist der springende Punkt – es spielen auch noch ganz viele andere Faktoren mit. Das Hirn und diverse Nervenwege legen quasi die Bahnen, um zum Orgasmus zu kommen. Denn unser Großhirn reagiert nicht nur bei Berührungen mit der Klitoris mit sofortigem Hormonausstoß. Ganz im Gegenteil: Beim Vorspiel wurden einige (unscheinbare) Körperstellen bisher völlig unterschätzt …

Wie man erogene Zonen findet

Erogene Zone bedeutet eigentlich nur, dass eine Körperstelle empfindlich ist und dort besonders viele Nervenenden zusammenlaufen. Das bedeutet auch, dass Berührungen an ebendiesen Stellen für sexuelle Erregung sorgen können. Die erogenen Zonen können natürlich von Person zu Person unterschiedlich sein (im Zweifelsfall also einfach ausprobieren und am ganzen Körper streicheln und abschmusen (lassen), hehe), aber: Rein anatomisch sind die folgenden 12 Stellen besonders reizempfindlich. Hier also ein bisserl Inspiration, bei denen vorspieltechnisch die Routine Einzug gehalten hat bzw. generell für alle Menschen, die gerne Sex haben – mit anderen oder sich selbst.

1. Lippen

Die Lippenhaut ist besonders dünn und dadurch auch extrem sensibel. Kein Wunder also, dass sich Schmusen so toll anfühlt – aber nicht nur das: Die Lippenhaut sorgt auch für intensives Kribbeln, wenn sie vorsichtig von Fingerspitzen gestreichelt wird.

2. Underboob

Manche Stellen sind tatsächlich so sensibel, dass sich selbst vorsichtige Berührungen unangenehm und fast schmerzvoll anfühlen. Manche Frauen werden daher ungern direkt am Nippel berührt, weil die Reibung zu sehr schmerzt. Direkt unter dem Busen liegen allerdings fast genauso viele Nervenenden wie an den Nippeln. Eine Berührung am sogenannten Underboob (ob von Finger oder Zunge) kann also mindestens genauso erregend sein.

3. Underbutt

Das Konzept lässt sich natürlich auch auf andere Körperstellen übertragen: Statt direkt an den Hintern zu fassen, kann eine Streicheleinheit am Underbutt noch viel mehr erregen. Die Stelle unterhalb der Pofalte ist nämlich ein Zentrum empfindlicher Nervenenden

4. Oberschenkelinnenseite

Müssen wir an dieser Stelle mehr sagen, außer: Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude …

5. Zehen

Und Nein, das hat nichts mit Fußfetischismus zu tun. Aber wir dürfen an dieser Stelle an die Erklärung weiter oben erinnern: Das Hirn und diverse Nervenwege legen die Bahnen, um zum Orgasmus zu kommen. Eine Fußmassage wirkt auf unser Gehirn extrem entspannend. Entspannung im Kopf bedeutet auch höhere Orgasmuschancen, so einfach isses.

6. Handgelenke

Handgelenke klingen im ersten Moment vielleicht etwas unscheinbar, haben’s aber in sich. Dass die Haut an dieser Stelle dünn und sensibel ist, erkennt man schon optisch an den sichtbaren Blutgefäßen. Dazu kommt: Die Haut ist hier besonders wärme- bzw. kälteempfindlich. Ihr wisst, was das heißt: Abschmusen, Eiswürfel, …

7. Zunge

Vergesst bei all dem Körperabschmusen aber bloß nicht auf das klassische Schmusen. Beim Zungenküssen werden nämlich die Nervenenden im Inneren des Mundes sexuell stimuliert.

8. Haare und Kopfhaut

An der Kopfhaut sitzen so viele Nervenenden, dass wir bei Berührung ebendieser besonders schnell entspannen können (Hallo, Kopfmassage beim Friseurbesuch!). Es geht also Nichts über ein bisserl Kopfkraulen und sanft an den Haaren ziehen.

9. Schlüsselbein

Der Bereich rund um die Schulter ist definitiv einer, der gerne unterschätzt wird. Dabei gibt’s doch kaum was Schöneres als sich über die Schulter zum Brustbereich mit Küssen vorzuarbeiten …

10. Nabel

Im und um den Nabel vereinen sich zahlreiche Nervenenden – unter anderem auch Nerven, die zur Vagina führen. Wird also sanfter Druck auf den Nabelboden ausgelöst, werden Reize an die Vagina gesendet.

11. Finger

Was für die Füße gilt, gilt fast 1:1 auch für die Hände: Eine Handmassage signalisiert unserem Gehirn Entspannung, wodurch sich spätere sexuelle Erregung noch intensiver anfühlt.

12. Achseln

Tatsächlich ist Schweiß eines der hochwirksamsten Aphrodisiaka, weil zahlreiche sexuelle Botenstoffe, sogenannte Pheromone, darin enthalten sind. Zudem kommt: Warum sind die meisten wohl in den Achseln so kitzelig? Richtig, die vielen Nervenenden wären’s g’wesen …

 

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