11 kleine Dinge in der Beautyroutine, die fast so nerven wie das Patriarchat selbst

16 kleine Dinge, die jeder Frau auf die Nerven gehen

Als wären das Patriarchat und seine Vorstellung von weiblicher Schönheit nicht schon schlimm genug, sind diese Beauty-Routinen und Schönheitsrituale auch noch richtig nervig. Eine Auswahl gefällig? Hier, bitteschön:

Eine Liste der Dinge, die in der Beautyroutine ganz schön nerven

1.) Diesen einen Haargummi erwischen, der zu eng für drei, aber zu weit für zwei Umdrehungen ist.

2.) Den Pferdeschwanz so straff tragen, dass einer danach die Haare weh tun.

3.) Sich selbst mit der Mascarabürste in den Augapfel stechen. Weinen, und die bereits aufgetragene Mascara damit verschmieren.

4.) Einmal ungeschminkt sein und gefühlte tausend Mal gefragt werden, ob man müde ist. Oder krank.

5.) Sich die Beine rasieren und eincremen, ein "Ich bin so glatt und geschmeidig wie ein Delfin"-Gefühl feiern und nach gefühlt 38 Minuten die ersten, nachwachsenden Stoppelchen spüren. Warum Körper? Warum?

6.) Sich den Intimbereich rasieren und instant eine Milliarde unangenehmer, juckender roter Pusteln kriegen. Danke für nichts.

7.) Sich die frisch lackierten Fingernägel nach 0,5 Sekunden ruinieren. Meistens, weil man aufs Klo musste.

8.) Einen supercuten Jumpsuit anhaben. Und dann aufs Klo müssen.

9.) Völlig müde sein, aber sich vorher noch Abschminken müssen. Ugh!!!

10,) Vom verbogenen BH-Bügel konstant in den Underboob gepiekst werden.

11.) Wegen all dieser Schönheitsideale und Stolpersteinchen keine Zeit haben, das Patriarchat anzuzünden.

Das ist jetzt alles irgendwie ein bisserl lustig, dahinter stecken aber knallharte Realitäten, die Frauen das Leben tatsächlich schwerer machen. Gesellschaftlich wird von ihnen nämlich viel mehr Assimilation mit gängigen Schönheitsidealen vorausgesetzt - und das kostet beinharte Ressourcen und gefährdet die psychische und physische Gesundheit.

Die kapitalistischen und patriarchalen Strukturen, die dieses System schaffen und bewahren, können nicht im Alleingang überwunden werden. Dazu braucht es politische Intervention wie etwa ein Verbot von sexistischer Werbung oder eine Förderung der Medienkompetenz. Es hilft nämlich, bestehende Verhältnisse als solche zu erkennen - und das geht auch, wenn man ein bisschen lachen kann.

 

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