11 Gründe, warum du nicht reich bist

Warum ist am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig? Und warum wird die Zahl am Kontostand nie größer (außer es steht ein Minus davor)? Mit diesen Tipps und ein wenig Disziplin wird der Umgang mit den Finanzen gleich viel leichter.

1. Du kümmerst dich nicht um deine Finanzen

Jaja, klar. Du hast natürlich vor, den Steuerausgleich zu machen, bald, wenn du mal Zeit findest. Wer wieviel Geld monatlich mittels Bankeinzug von deinem Konto abbucht? Keine Ahnung, wer kontrolliert das schon? Wird schon passen.
Ausflüchte und Erklärungen, die wir alle kennen. Fakt ist: Die Beschäftigung mit deinen Finanzen mag trocken, mal ernüchternd und alles andere als gemütlich sein, aber wer sich nicht mit seinem Geld befasst, wird auch nie mehr aus dem machen, was er hat. Nach dem Motto: „Beherrsche deine Finanzen, bevor sie dich beherrschen!“

2. Du willst nur schnell reich werden

Natürlich, wer träumt nicht vom schnellen Geld? Tatsache ist: Die wenigsten machen’s. Und: Geld braucht Geduld. Spar- oder Anlageformen bringen kaum schnell verfügbare Kohle, eine konsequente, ernsthafte Beschäftigung mit dem Thema macht aber langfristig den Unterschied, der sich auszahlt.

Beim Denken ans Vermögen leidet oft das Denkvermögen.
Karl Farkas

3. Du hast Angst vor Geld

Ja, Geld bringt nicht nur finanzielle Unabhängigkeit mit sich. Sondern auch Neid von Mitmenschen, vielleicht sogar Freunden. Verantwortung im Umgang damit. Und nicht zuletzt vielleicht auch die Angst, es wieder zu verlieren.

4. Du hast eine Abneigung gegen vermögende Menschen

Der Neid ist ein Hund. Nicht nur, dass wir reichen Menschen ihr Geld schnell mal missgönnen, wir neigen noch dazu, unsere eigenen Ambitionen herunterzuspielen oder zu verleugnen: „So viel Geld macht eh nicht glücklich“, „Ich wüsste gar nicht, was ich mit dem ganzen Geld machen sollte“.
Wer Ausreden sucht und findet, wird dem Thema Geld unterbewusst ständig mit negativen Emotionen gegenüberstehen. Wie wäre es mal damit, die reichen Menschen zu fragen, wie sie’s geschafft haben, und sich Tipps für das eigene Vermögen zu holen?

5. Du spielst Lotto

Klar, wir wissen doch eigentlich alle, dass das mit dem Lottospielen Schmarrn ist. Aber verlockend ist sie schon, die Hoffnung auf das schnelle finanzielle Glück.
Tatsache ist, dass die Chance, im Lotto Sechs Richtige zu tippen, bei 0,00012277 Prozent liegt. Keine guten Aussichten. Wesentlich mehr bringt es da, das Geld, das für Lottoscheine oder Lose ausgegeben wird, kontinuierlich zu sparen. Bei zehn Euro pro Woche, einer Laufzeit von zehn Jahren und 0,8 Prozent Zinsen sind das 5184 Euro – nicht schlecht, und das bloß ohne Lottospielen. (Das Thema lässt sich hier natürlich variieren: Rauchen, Alkohol, Frustkäufe – das System funktioniert immer.)

6. Du sparst nicht

Reich wird man nicht durch das Geld, das man verdient, sondern durch das Geld, das man spart. Wer sparen kann, also auf neue Technik-Gadgets, das 27. Paar Sneakers oder Pumps oder den nächsten Trend verzichten kann, hat eindeutig die besseren Voraussetzungen, aus seinem Geld auch mal mehr zu machen. Denn die Rechnung ist einfach: Wer kein Geld hat und trotzdem ständig ausgibt, wird nicht reich werden.

Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.
Oscar Wilde

7. Du setzt "sparen" mit weniger Lebensqualität gleich

Tja, Verzicht ist eine unangenehme Sache. Schon beim Gedanken daran, sich „einzuschränken“, leidet unsere hedonistische Seele. Ja, Sparen geht nicht ohne Einschränkungen. Aber diese müssen weder unbedingt schmerzhaft sein (vielleicht verstecken sich irgendwo unnötige Ausgaben?) noch sind sie langfristige Konsequenzen. Ganz im Gegenteil: Auf Dauer steigt die Lebensqualität. Denn ein finanzieller Polster gibt Sicherheit. Und erlaubt auch mal die eine oder andere, kleine oder größere Belohnung.

8. Du nutzt den Überziehungsrahmen deines Kontos regelmäßig

Der Überziehungsrahmen, der beste Freund des Konsumenten. Nur nicht hinschauen und sobald das nächste Gehalt kommt, ist das Minus gleich wieder weg. Falsch gedacht. Denn Banken kassieren ordentliche Zinsen für den schnellen Spaß am Überziehen.
Gegenmaßnahme: Eine kurzfristige Ansparung, um auf dem Konto ein kleines finanzielles Polster anzuhäufen, dass den Kredit – ja, der Überziehungsrahmen ist auch ein Kredit – zukünftig überflüssig macht. Denn wer nie aus den laufenden Schulden – ja, ein überzogenes Konto sind auch Schulden – rauskommt, wird seinem Kontostand nie beim Wachsen zusehen können.

9. Du kaufst reduzierte Sachen, um zu sparen

Dort eine Aktion, hier ein reduziertes Angebot – also bitte, wenn sparen so leicht ist, was haben dann alle? Kein Geld, weil sie es für Dinge ausgegeben haben, die sie zwar zu einem vergünstigten Preis gekauft haben – ohne diese Vergünstigung aber wohl eigentlich nie gekauft hätten. Und zack, so schnell wird eine vermeintliche Ersparnis von 15 Euro zu einem Minusbetrag auf dem Konto.

10. Die anderen sind immer reicher als du

Reich ist, wer genug hat, um sein Leben zu finanzieren und sich eventuelle Wünsche zu finanzieren – wie auch immer die aussehen mögen. Wer sich ständig mit anderen vergleicht, wird sich nie reich fühlen. Denn es wird immer einen geben, der mehr Geld hat.

11. Du verbindest dein Geld mit Emotionen

Wer hat sich noch nicht ausgemalt, was er mit einem Lottogewinn von 50.000 Euro machen würde? Eine Reise, ein Haus oder Auto kaufen, eine Party für die Freunde schmeißen.
Wie sieht es aber mit 50.000 Euro aus, die man sich über Jahre durch konsequentes Sparen erarbeitet hat? Würde man die auch so schnell und leicht wieder ausgeben? Wohl kaum. Der Grund: Gefundenes oder gewonnenes Geld geben wir viel schneller aus. Aber: Geld ist Geld! Egal, wo es herkommt.

Bei all dem Geld, dass wir also zukünftig auf dem Konto haben, sollten wir aber eines nicht vergessen:

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.
Albert Einstein

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