100 nackte Frauen protestieren gegen Donald Trump - und wir lieben es

Einhundert Frauen protestierten am Wochenende friedlich gegen US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Ihre Bilder gingen um die Welt und zeigen, wie schön Protest sein kann.

Donald Trump hat es ja nicht so mit Frauen. Um genau zu sein, gibt es wohl nur wenige Politiker, die ihrer Misogynie gegenüber Frauen so gerne und oft Luft machen, wie der republikanische Präsidentschaftskandidat.

Damit hat er sich in den letzten Monaten auch viele Feinde gemacht. Anlässlich des Parteitags der Republikaner in Cleveland (Ohio) fanden sich daher 100 Aktivistinnen zu einer Kunst-Installation zusammen, um friedlich gegen die frauenfeindlichen Äußerungen des Millionärs zu protestierten. Nackt und nur von runden Spiegeln bedeckt, die in Richtung Veranstaltungshalle zeigten, ließen sich die Aktivistinnen von Fotograf Spencer Tunick ablichten.

Die Spiegel sollten "das Wissen und die Weisheit fortschrittlicher Frauen und das Konzept von 'Mutter Natur' auf die Halle, das Stadtbild und den Horizont von Cleveland reflektieren", so Tunick.

Eine der Protestierenden, Darlene English (42), erzählte dem Esquire Magazine: "Ich hatte das Gefühl, dass es ein sehr wichtiges Statement war, heute hier zu sein. Speziell, weil meine Kinder (Mädchen, 7, und zwei Buben, 4+9) wissen sollen, dass es Zeiten gibt, in denen es wichtig ist, für eine Sache aufzustehen. Ich habe das Gefühl, dass der Trump-Wahlkampf sehr gegen Frauen gerichtet ist und ich wollte aufstehen und ein Zeichen setzen, weil das im Jahr 2016 inakzeptabel ist".

Ob Trump die Message verstehen wird, sei an dieser Stelle dahingestellt. Die hundert Frauen haben aber bewiesen, wie schön Protest sein kann und dass man auch ohne Gewalt, viel Aufmerksamkeit für den guten Zweck erreichen kann.

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