10 Ursachen für Haarausfall

Überall liegen Haare und die Kopfhaut kommt langsam, aber doch zum Vorschein? Das sind alarmierende Signale für Haarausfall.

Durchschnittlich verlieren Frauen 100 Haare pro Tag. Doch manche Angewohnheiten oder Mangelerscheinungen führen dazu, dass man mehr Haare verliert als man sollte. Haarausfall kann viele verschiedene Gründe haben, die sich auch überschneiden können. Die Haare können brechen, sich ausdünnen oder ausfallen. Folgende Dinge können dafür verantwortlich sein:

1: Vitaminmangel

Die wichtigsten Nährstoffe, die wir für unsere Haare brauchen, sind Vitamin B12 und Eisen. Wer den Verdacht hat, nicht genug davon im Körper zu haben, sollte einen Bluttest machen und schnell für Abhilfe sorgen. Die richtige Ernährung kann Schlimmes vermeiden.

2: Medikamente

Es gibt eine lange Liste von Medikamenten, die zu Nebenwirkungen wie Haarausfall führen können. Darunter etwa Antidepressiva und Tabletten gegen hohen Blutdruck. Auf bestimmte Inhaltsstoffe kann das nicht heruntergebrochen werden, schließlich reagiert jeder Mensch anders auf Medikamente.

3: Hochgestecktes Haar

Wenn Sie Ihre Haare immer im Dutt oder als Pferdeschwanz tragen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie hinten Haare verlieren werden. Die Haarfollikel werden durch Haarspangen und Gummiringerl zu stark beansprucht und dies kann zu Haarverlust führen.

4: Hitze

Wenn Sie viel föhnen, glätten oder zu oft den Lockenstab verwenden, kann das die Haare massiv schädigen. Daher lieber einmal darauf verzichten und dafür gesunde Haare haben, die vielleicht nicht perfekt gestylt sind.

5: Handtücher

Trocknen Sie Ihre Haare nicht mit einem Handtuch - trockene Textilien auf nassem Haar gepaart mit starker Reibung führen zu Haarverlust. Auch gut: statt Baumwoll-Handtüchern auf Mikrofaser umsteigen.

6: Stress

Wenn wir keine Zeit haben, einmal durchzuatmen und noch 400 Dinge auf der To-Do-Liste stehen, vergessen wir oft auf unsere Gesundheit. Das führt schneller zu Haarausfall als man denkt. Stattdessen, lesen Sie hier, wie Sie Stress vermeiden können.

7: Trauma

Einschneidende Erlebnisse, die wir nicht leicht verarbeiten können, führen zu psychischem Stress und das wiederum kann Haarausfall erzeugen. Auch nach der Schwangerschaft leiden viele Frauen unter Haarausfall, da der Hormonhaushalt sich radikal verändert. Ähnliches kann nach dem Absetzen der Anti-Baby-Pille passieren, da sich auch hier der Hormonhaushalt noch einpendeln muss. Wenn der Körper sich von den Strapazen einer Schwangerschaft erholt, geht das Haar in eine Ruhephase über, bevor es nach einiger Zeit wieder in die Wachstumsphase kommt. Hier heißt es meistens: abwarten. Irgendwann pendelt sich alles von selbst ein.

8: Gene

Nebem dem diffusen Haarausfall aufgrund von etwa Nährstoffmangel und dem bereits erwähnten hormonell bedingten Haarausfall, gibt es auch den erblich bedingten Haarausfall. Aber keine Panik: er lässt sich behandeln. Der Wirkstoff Minoxidil erzielt nachweislich gute Erfolge bei der Behandlung von erblich bedingtem Haarausfall.

9: Färben

Wenn Sie Ihre Haare zu oft färben, kann das fatale Folgen für die Kopfhaut und in weiterer Folge für die Haare haben. Stattdessen sollten Sie lieber auf natürliche Farben umsteigen, die noch dazu positive Effekte auf die Haare und die Kopfhaut haben.

10: Falsches Bürsten

Zu oft und zu brutal die Haare zu bürsten, kann logischerweise auch zu Haarausfall führen. Starten Sie immer unten und arbeiten in kleinen Schritten Ihren Weg nach oben. Wenn Sie vom Ansatz nach unten kämmen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, Haare aus der Haarwurzel zu ziehen.

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