10 überraschende Fakten übers Fremdgehen

Untreue war schon immer ein Dauerbrenner in Studien über Sex und Beziehungen. Hier sind zehn weniger bekannte Fakten übers Fremdgehen.

Niemand gibt es gerne zu, aber viele haben es schon einmal gemacht: in fremden Betten geschlafen. Was die Wissenschaft übers Fremdgehen herausgefunden hat, ist daher umso erstaunlicher:

1: Der Körper

Forscher haben herausgefunden, dass bestimmte körperliche Merkmale und Charakteristika mit Untreue in Verbindung gebracht werden können. Zum Beispiel sind Männer mit großen Hoden und einem höheren Level an Testosteron eher dazu geneigt, einen Seitensprung zu wagen.

2: Der Akt

Andere Studien belegen, dass Menschen, die in monogamen Beziehungen fremdgehen, keine Kondome während des fremden Vergnügens benutzen. Fremdgehen ist daher ein Hochrisikofaktor für sexuell übertragbare Krankheiten.

3: Die Häufigkeit

Trotz diverser Online-Sexbörsen hat sich die Zahl der Seitensprünge in den letzten 20 Jahren nicht verändert. Neue Technologien haben die Menschen also nicht dazu verleitet, öfter fremdzugehen - sie haben ihnen nur andere Werkzeuge in die Hand gegeben, für etwas, das sie ohnehin gemacht hätten.

4: Der Höhepunkt

Die Zahl, wie oft Frauen mit ihren Partnern zum Höhepunkt kommen, hat keinen Einfluss aufs Fremdgehen - sehr wohl aber die Häufigkeit gespielter Orgasmen. Je öfter eine Frau ihren Orgasmus vortäuscht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie fremdgehen wird.

5: Der Betrug

Fremdgehen ist nicht gleich Fremdgehen. Nicht alle Menschen sind sich einig darüber, was "betrügen" überhaupt bedeutet. Das heißt: nicht jeder denkt, dass sexueller Kontakt mit anderen außerhalb der Beziehung gleich ein Betrug am Partner ist. Andere wiederum sind überzeugt, dass bereits ein Augenkontakt eine Form des Betrügens ist.

6: Die Lebensphase

Frauen und Männer werden mit höherer Wahrscheinlichkeit mit einer Affäre anfangen, bevor sie eine neue Lebensphase starten. Wenn wir das Gefühl haben, etwas geht zu Ende und etwas Neues fängt an, dann werden wir riskikofreudiger und in diesem Fall auch kontaktfreudiger.

7: Das Ende

Der Spruch "einmal ein Betrüger, immer ein Betrüger" könnte sogar stimmen. Denn die meisten Menschen, die einmal betrogen haben, geben an, es mehrmals gemacht zu haben. Trotzdem: immer stimmt das nicht. Ob sich jemand dazu entscheidet, noch einmal fremdzugehen, hängt von ihren Gründen ab, es überhaupt zu tun.

8: Die Fantasie

Es ist normal, Fantasien übers Fremdgehen zu haben. Studien haben herausgefunden, dass 98 Prozent der Männer und 80 Prozent der Frauen manchmal darüber nachdenken, mit jemandem anderen zu schlafen. Also: keine Panik!

9: Der Neuanfang

Wenn Affären ans Tageslicht kommen, muss das nicht automatisch das Ende der Beziehung oder Ehe bedeuten. Manche Beziehungen kommen aus der Krise stärker hinaus als sie vorher waren.

10: Das Risiko

Das Risiko, während des Geschlechtsverkehrs einen Herzinfarkt zu erleiden, ist insgesamt sehr niedrig. Interessant ist aber: wenn es passiert, dann meistens bei Männern, die ihre Frauen betrügen. Warum? Manche Experten argumentieren damit, dass Fremdgehen psychischen Stress auslöst und dass das wiederum negative Effekte auf die Herzfunktion haben kann.

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