10 Tricks, die dir in jedem Gespräch helfen

Manchmal erwischen wir jemanden auf dem falschen Fuß oder treffen nicht den richtigen Ton - und schon kann ein Gespräch in eine ungünstige Richtung laufen. Dabei gibt es kleine Tricks, die uns das Reden leichter machen!

1. Wenn die Antwort unbefriedigend war, zum Beispiel, wenn die Gesprächspartnerin eine Frage unbeantwortet gelassen hat, nicht klar genug in ihrer Aussage war oder gar gelogen hat, besser nicht noch einmal nachfragen, sondern stattdessen - durchaus erwartungsvollen - Blickkontakt halten. Es entsteht also auch beim Gegenüber der Eindruck, das Gespräch wäre noch nicht beendet, und er oder sie wird weitersprechen.

2. Wenn jemand im Gespräch laut wird, bloß nicht selbst zu schreien beginnen! Besser durchatmen und besonders ruhig bleiben. Jähzornige Menschen reagieren darauf gewöhnlich mit Ärger, der aber schnell abflaut. Darauf folgt die nächste Reaktion: Schuldgefühle ob des aufbrausenden und vielleicht sogar aggressiven Verhaltens. Wahrscheinlich wird sich das Gegenüber dann auch ziemlich schnell entschuldigen.

3. Wenn man die Person, von der man gerade kritisiert wird, kennt, kann es helfen, all seinen Mut zusammen zu nehmen und sich neben sie oder ihn zu setzen oder hinzustellen. Weil so weniger räumliche Distanz gegeben ist, wird es dem Gegenüber schwer fallen, negative Dinge über den anderen zu sagen.

4. Eine Methode, die auch Studierende gerne benützen: Sich vorstellen, die Vortragende wäre eine gute Freundin! Das macht einen ruhiger - und wer ruhiger ist, tut sich leider, klare Antworten zu formulieren. Hilft nicht nur auf der Uni, sondern auch in Jobsituationen!

5. Wenn man jemanden trifft, mit dem man zukünftig häufiger zu tun haben wird, kann es helfen, diese Person etwas überschwänglicher als normal zu begrüßen: ein deutliches Lächeln, eventuell Körperkontakt, das Aussprechen des Namens mit freundlicher Stimme. Wer das bei jedem Treffen tut, trainiert sein Gehirn, so dass es das Gegenüber bald tatsächlich als gern gesehenen Freund oder Kollegen wahrnimmt - der Grundstein für eine gute Gesprächsbasis ist gelegt.

6. Wenn eine Gruppe an Menschen beisammen ist und alle zu lachen beginnen, sieht jede Einzelne unbewusst zu einer Person, die er oder sie sympathisch findet. Wer also ein wenig beobachtet, kann viel über die Dynamik einer Gruppe lernen.

7. Wer viel mit Kundschaft zu tun hat und zum Beispiel im Verkauf oder an einem Tresen arbeitet, kann seine Kunden tatsächlich dahingehend beeinflussen, freundlicher zu sein - und zwar mit einem Spiegel. Der sorgt, hinter einem selbst positioniert, dafür, dass die Kunden sich darin sehen - und niemand sieht gerne sein unfreundliches, grantiges Gesicht, sondern möchte beim Blick in den Spiegel seine Zuckerseite zeigen. Gewonnen!

8. Wenn man die Aufmerksamkeit einer Person auf sich ziehen möchte, die sich am anderen Ende des Raumes befindet, hilft ein kleiner Trick, um in Kontakt zu kommen: Einen Gegenstand direkt neben oder hinter der Person fixieren. Wenn das Objekt der Begierde dann den Blick bemerkt, direkt in die Augen schauen und einfach lächeln. Klingt einfach und wirkt!

9. Es geht um eine Zielsetzung im Job? Die Messlatte höher als nötig setzen! Die Vorgesetzte wird das erste Angebot sehr wahrscheinlich ablehnen - und in diesem Fall jenes Angebot annehmen, dass danach eingebracht wird und tastächlich auch das wahre Offert ist.
Menschen tendieren dazu, eher klein beizugeben, wenn sie davor schon eine Variante abgelehnt haben.

10. Lächeln! Unsere Mimik hängt unmittelbar mit unseren Emotionen zusammen - aber nicht nur in eine Richtung! Das bedeutet: Öfter mal lächeln, auch, wenn es zu Beginn vielleicht nicht ganz von Herzen kommt. Einfach mal lächeln, nach kurzer Zeit wird das Lächeln echt und man fühlt sich automatisch auch tatsächlich wohler in der Situation.

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