10 Tipps für stressfreie Weihnachten

Geschenke besorgen, das Festtagsmenü vorbereiten, die Großeltern abholen, den Christbaum schmücken. Schon beim Gedanken an die bevorstehenden Feiertage stehen Ihnen die Schweißperlen auf der Stirn? Dabei kann das Fest der Liebe auch ganz entspannt ablaufen.

So bleiben Sie auch im größten Familienfeier-Geschenketausch-Trubel entspannt:

1. Ich oder keiner

Es gibt Menschen, die würden am liebsten jede Aufgabe alleine erledigen, nur um sicher zu gehen, dass sie auch richtig erfüllt wird. Sie gehören dazu? Wie wäre es dann, ein paar To-dos an Ihre Mutter/Mann/Bruder oder Kinder abzugeben? Die Cousine lädt in diesem Jahr zu sich zum Essen ein, Ihr Mann sorgt für Hochglanz in der Wohnung und Ihr Bruder hütet den Familiennachwuchs vor der Bescherung.

2. Kurze Pause

Gönnen Sie sich eine Auszeit. Egal ob am Heiligen Abend oder bei einer Feierlichkeit im Familien- oder Freundeskreis in den darauffolgenden Tagen: Nehmen Sie sich ein paar Minuten nur für sich, machen Sie einen kurzen Spaziergang und lassen Sie Ihre Gedanken schweifen. Nach 15 Minuten an der frischen Luft kommen Sie mit neuer Energie zurück. Auch eine kurze Meditationsübung bringt Ihre strapazierten Nerven wieder in Schwung.

3. Erwartungshaltung

In diesem Jahr wollen Sie Ihre Verwandten mit dem perfekten Weihnachtsmenü überraschen? Ihre Kinder werden sich vorbildlich verhalten und nicht in Tränen ausbrechen, wenn Tante Irmi mal wieder bunte Socken statt dem coolen Computerspiel überreicht? Und Ihr Liebster hat sich bestimmt gemerkt, dass Ihnen die Ohrringe aus dem Schaufenster des Juweliers so gut gefallen haben? Wer mit hohen Erwartungen in die Feiertage geht, kann schnell enttäuscht werden. Niemand ist perfekt und die eigene Familie bringt den Plan vom harmonischen Vorzeige-Weihnachtsfest schneller durcheinander, als man Vanillekipferl sagen kann. Darum gilt: Freuen Sie sich auf Weihnachten, rechnen Sie mit kleinen und großen Missgeschicken und nehmen Sie diese mit Humor.

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Sie drücken sich jedes Jahr vor den Weihnachtsliedern am Heiligen Abend und setzen lieber auf gekonntes Playback? Singen Sie heuer mit!

Laut den Experten der Central Krankenversicherung wird im Körper ein wahrer Glückscocktail aus Serotonin, Dopamin, Endorphin und dem "Kuschelhormon" Oxytocin ausgeschüttet, während Sie „Stille Nacht“ trällern. Die Folge: Euphorie, Zufriedenheit und ein tiefes Harmonieempfinden. Gleichzeitig senkt der Gesang die Konzentration von Testosteron und Cortisol, Hormone, die aggressiver und stressanfälliger machen und stärkt Herz und Kreislauf.

4. Flucht nach vorne

Seit Wochen tönen nervenaufreibende Weihnachtslieder aus dem Radio, beim Anblick von Keksen nehmen Sie auf der Stelle fünf Kilo zu und die liebe Familie hat im Geschenkekaufrausch keine Zeit für Besinnlichkeit. Wenn Sie weder Weihnachtsmänner noch Christbaumkugeln sehen können, ohne in einen Schreikrampf auszubrechen, sollten Sie den ganzen Weihnachtstrubel einfach hinter sich lassen. Fahren Sie weg - allein, mit dem Partner oder der besten Freundin. Egal, ob Sie sich einen Kurzurlaub in der Therme oder eine Woche am Strand gönnen - nach ein paar Tagen absoluten Weihnachtsentzugs geht's Ihren Nerven wieder besser.

5. Lieferservice

Die besten Freunde kommen zum Essen, die Schwiegermutter hat sich auch schon angekündigt und Ihre Schwester würde sich so gerne von Ihnen bekochen lassen. Sie haben aber keine Lust, die Feiertage in der Küche zu verbringen? Dann nutzen Sie einen Lieferservice! Egal ob Käseplatte, Sushi oder Pastavariationen - viele Supermärkte bieten vor den Feiertagen auf Bestellung diverse Platten an, die meisten Lieferservices von Restaurants haben auch über die Feiertage geöffnet.

6. Geschenkewahn

Ein Päckchen für Oma, eines für Tante Emma, eines für Onkel Thomas, eines für Lisa, Nora und Stefan. Ihre Geschenkeliste ist so lang wie die des Christkinds.Wie wäre es, wenn Sie in diesem Jahr nur die engsten Familienmitglieder beschenken? Einigen Sie sich mit Freunden darauf, gemeinsam zu kochen oder einen Abend in Ihrem Lieblingslokal zu verbringen. So umgehen Sie den Einkaufsstress. Und mal ehrlich: Nach einem Jahr erinnern Sie sich eher an das gemeinsame Essen als an ein Geschenk, das vielleicht im letzten Moment ausgesucht wurde.

7. Christkindl-Versand

Ihnen fehlen noch einige Geschenke, Sie haben aber einfach keine Zeit zum Einkaufen? Nehmen Sie sich abends etwas Zeit und durchforsten Sie Online-Shops jener Geschäfte, denen Sie eigentlich einen Besuch abstatten wollten. Das Paket können Sie sich im Notfall auch ins Büro liefern lassen - so sparen Sie sich den Weg zum Postamt. Das beste am Online-Shopping: Keine Warteschlangen an der Kasse!

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8. Outift-Rettung

Was soll ich bloß anziehen? Wie jedes Jahr stehen Sie schon Tage vor dem großen Familienfest vor Ihrem Kleiderkasten und können sich für kein Outfit entscheiden. Noch schnell einen Abstecher in Ihre Lieblingsboutique? Keine Zeit? Keine Panik! Suchen Sie in Ihrem Kasten nach einem Outfit, in dem Sie sich wohlfühlen, peppen Sie es mit ein paar Accessoires wie einer auffallenden Brosche, ungewöhnlichen Strumpfhosen oder besonders funkelndem Schmuck auf und schon sind Sie bereit für das Fest. Ihren Liebsten wird egal sein was Sie tragen, Hauptsache sie feiern gemeinsam.

9. Päckchenfalle

Gespannt stehen Sie vor dem Weihnachtsbaum. Was mag wohl in diesem Päckchen sein, auf dem in großen goldenen Lettern Ihr Name steht? Schnell das Geschenkpapier heruntergerissen, es ist ... eine Großpackung Strumpfhosen. Ihre Mutter hat es bestimmt gut gemeint, aber eigentlich sollte sie wissen, dass Sie schon als Kind nichts von dieser beengenden Unterbekleidung gehalten haben. Was tun gegen unerwünschte Präsente? Vorab konsequent Wunschlisten austeilen - so ersparen Sie sich unangenehme Überraschungen und erleichtern den anderen die Suche nach dem passenden Geschenk.

10. Großputz

Die Feiertage sind vorbei, Eltern, Tanten, Geschwister und Kinder sind glücklich über ihre Geschenke und haben Ihr Festtagsmenü in höchsten Tönen gelobt. Eigentlich könnten Sie nun entspannt auf den Jahreswechsel warten. Wäre da nicht der Wohnungsputz. Das schmutzige Geschirr stapelt sich in der Küche, im Wohnzimmer stechen neben den Nadeln des Weihnachtsbaums Geschenkspapier, Keksreste und Punschflecken ins Auge und im Badezimmer liegt ein Schmutzwäscheberg. Angesichts dieser Zustände müssen Sie aber noch lange nicht verzweifeln. Sie haben zwei Optionen: Spannen Sie Ihren Partner und Kinder ein, teilen Sie die Aufgaben zu und erledigen Sie den lästigen Hausputz gemeinsam. Oder: Gönnen Sie sich ein weiteres Weihnachtsgeschenk und engagieren Sie schon im Vorfeld eine Haushaltshilfe, die kurz nach den Feiertagen die Spuren des Feiermarathons beseitigt.

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