10 Tipps für müde Füße

Füße, die lange Touren problemlos mitmachen, sind ein Glücksfall. Es ist aber kein Glücksspiel, ob sie lange munter und unversehrt bleiben. Mit diesen zehn Tipps helfen Sie dem Glück auf die Sprünge.

1 Das Schuhwerk.

Die Schuhe müssen dem jeweiligen Einsatzzweck angepasst sein. Denn während sich etwa die Füße auf leichten Naturwegen über weiche Trekkingsandalen freuen, ermüden sie rasch, sobald der Untergrund holpriger wird – weil die Fußmuskulatur Haltearbeit verrichten muss, die eine steife Sohle übernehmen sollte.

2 Die Schuhgröße.

Reib- und Druckstellen sowie Blasen sind oft auf eine falsche Schuhgröße zurückzuführen. Nehmen Sie sich Zeit beim Kauf und lassen Sie sich vom Fachmann beraten.

3 Die Einlegesohle.

Serienmäßige Einlegesohlen passen zumeist nur für „Normalfüße“. Bei anderen (wie Spreiz- oder Senkfüßen) sollte mithilfe angepasster Einlagen korrigierend eingegriffen werden.

4 Die Socken.

Trekkingsocken transportieren den Schweiß ab, sitzen unverrückbar und haben flache Nähte. Feuchtigkeit weicht nämlich die Haut auf und macht sie anfälliger für Blasen. Auch Nähte und kleine Falten sind (oft zu spät bemerkte) Auslöser für Druckstellen.

5 Gepflegte Nägel.

Spitze Nagelränder können leicht in die Haut der Nachbarszehe drücken und blutende, schmerzhafte Stellen hervorrufen. Zu kurz geschnittene Nagelränder sind aber auch nicht empfehlenswert. Wer auf Nummer sicher gehen will, leistet sich eine Pediküre bei der Fußpflegerin.

Tipps 6 bis 10 gibt's auf Seite 2>>

6 Die Fußcreme.

Fußcremes für Wanderer wirken sehr gut, vor allem, wenn die Füße schon ein paar Tage vor der geplanten Tour regelmäßig eingeschmiert werden. Sie verhindern trockene, rissige Haut und Blasen – und man schwitzt weniger. Unterwegs angewendet, geben sie ein frisches Gefühl.

7 Das Blasenpflaster.

Wer immer an denselben Stellen zu Blasen neigt, sollte sie schon vorher mit einem speziellen Blasenpflaster abkleben – spätestens aber, wenn man etwas spürt oder eine erste Rötung zu sehen ist.

8 Spitzwegerich.

Wächst in den Bergen häufig am Wegrand und leistet gute Dienste gegen wunde Stellen. Reiß ein paar Blätter ab, nimm sie zerknüllt in den Mund zum Einspeicheln und lege sie auf die wunde Stelle. Der Socken kommt direkt darüber. Das wirkt desinfizierend und schmerzlindernd.

9 Die „Kneippkur“.

Einen Gebirgsbach zu durchwaten oder die Füße auch nur darin zu baden, erfrischt ebenfalls nachhaltig, weil es die Durchblutung fördert.

10 Füße hoch.

Nach der Tour, in der Hütte oder schon zu Hause, helfen ein Fußbad mit speziellen Essenzen, das Auftragen eines Fußbalsams und anschließendes Hochlagern der Füße diesen wieder auf die Sprünge.

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