10 Sätze, die Friseur*innen nicht mehr hören können

Sie sind Meister*innen des Smalltalks und kommen so manches Mal auch als Hobbypsycholog*innen für Privatprobleme zum Handkuss – aber diese zehn Sätze treiben selbst die geduldigste*n Friseur*innen in den Wahnsinn!

Friseurinnen

Ob man das jetzt mag oder nicht, aber Friseur*innen können einfach gut smalltalken. Ja okay, das "Und? Waren’S heuer schon auf Urlaub?" könnten sie sich manchmal sparen, aber schonmal drüber nachgedacht dass wir Gäste eigentlich noch viel schlimmer sind? Wir haben bei Friseur*innen nachgefragt, was sie einfach nicht mehr hören können. Diese 10 Sätze sind ganz oben auf der Shit List:

1. "Ich will eine Totalveränderung. … Achso, nein so viel bitte nicht abschneiden, schon eher lang lassen … Also aber man soll schon einen ordentlichen Unterschied sehen, bitte. So wie jetzt, nur anders."

Klar sollen Friseur*innen auch beraten, aber ein bisserl eine Vorstellung vom Wunschergebnis sollte man beim Gang in den Friseursalon schon haben. Und, wenn man dann sagt "Machen’S was Sie wollen. Ich vertraue Ihnen", dann aber auch so meinen (und die Pappalatur halten!).

2. "Haare schneiden ist ja nicht so schwierig."

Ist an sich schon abwertend genug, aber die Krone der Dreistigkeit wird dem Ganzen noch aufgesetzt mit dem Nachsatz: "Ich erinnere mich noch: Früher hat mir einfach meine Oma immer meine Haare geschnitten."

3. "Ich habe extra meine Haare nicht gewaschen."

… äääh weil? Also nochmal nur als Faustregel: Die Haare können weder besser gefärbt, noch besser geschnitten werden mit zusätzlicher Fettschicht. Und nur weil die Haare im Salon gewaschen werden, muss man nicht mit den grausigsten Haaren auftauchen.

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4. "Ich hätte gerne Platinblond."

Ausgesprochen von einer Person mit pechschwarzem Haar. Dann aber nicht wundern, wenn die Blondierung die Kopfhaut verätzt, gell?

5. "Das hab ich auf YouTube anders gesehen."

Ja, es soll tatsächlich Menschen geben, die Influencer*innen auf YouTube in Sachen Balayage mehr vertrauen als einer Fachkraft.

6. "Bis jetzt hat noch niemand die Haare so hinbekommen wie ich wollte."

Übersetzt bedeutet das: "Ich bin äußerst kritisch und egal, was du jetzt machst, ich habe bisher noch immer was zum Aussetzen gefunden." Aber hey, no pressure, gell?

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7. "Also die Friseuse …"

Es heißt Friseur*in oder Haarstylist*in. Nicht Friseuse. Kriegen wir das alle hin? Ok, danke.

8. "Ich habe mein eigenes Shampoo mitgebracht."

Grundsätzlich ist das in den meisten Salons kein Problem. Gerne gesehen ist es natürlich trotzdem nicht. Erst recht nicht, wenn das eigene Shampoo eine Mischung aus Mehl, Hefe und Bier ist.

9. "Maximal zweieinhalb Millimeter. Mehr nicht, bitte!"

Echt verblüffend, aber extrem viele Menschen scheinen eine wirklich tiefe Bindung zu kaputten Haarspitzen zu haben …

10. "Genau so wie hier, bitte!"

*zeigt ein Foto von Beyoncé, auf dem sie sieben Perücken trägt, die von einem 12-köpfigen Stylingteam frisiert wurden*

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