10 motivierende Sätze, die deine Kinder die richtige Entscheidung treffen lassen

Tipps, die deine Kinder motivieren und dir helfen, besser mit ihnen zu kommunizieren.

Als Elternteil versucht man immer mit positivem Beispiel voran zu gehen und seine Kinder in einem möglichst positiven, verständnisvollen und bestärkenden Umfeld großzuziehen. Manchmal können eingelernte Sätzchen, die wir den Kleinen entgegeben bringen, oft genau das Gegenteil bewirken. 

Wir haben deswegen einen Blick auf 10 Sätze geworfen, die die Interaktion mit deinem Kind verbessern können.

 

Nummer 1: Hör auf, die Taten deines Kindes zu bewerten

Statt mit Aussagen wie "Du bist ein guter Leser/ eine gute Leserin", lobe dein Kind für das, was es geschafft hat. Sätze wie "Toll, wie weit du schon mit deinem Buch gekommen bist, auch wenn du einmal nicht alles verstanden hast" sind für dein Kind viel motivierender.

Nummer 2: Erkläre ihnen, was ihr Verhalten für dich bedeutet

Jede Mutter wird wissen, dass maßregelnde Sätze wie "Hör auf, mit deinen Spielsachen um dich zu werfen" bei Kindern noch nie wirklich gezogen haben. Viel mehr hilft es, den Kindern die Auswirkungen ihres Handelns bewusst zu machen: "Wenn du so mit deinen Plüschtieren umgehst, habe ich das Gefühl, du magst sie nicht mehr".

Nummer 3: Hilf ihnen über ihre Gefühle sprechen zu können

Oft kann es Kindern sehr helfen, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, wenn sie wissen wie. Worte, die ihren Frust, Ärger oder Angst beschreiben, können ihnen helfen diesen besser zu verarbeiten. Manchmal hilft aber auch ein einfaches "lass es raus", um ihre Gefühle zu verarbeiten (sei es, in dem sie auf ein Kissen schlagen oder auf den Boden stampfen). Wichtig ist, dass deinem Kind bewusst ist, dass es keine negativen Konsequenzen hat, wenn es seine Gefühle zeigt.

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Nummer 4: Sag nicht einfach "Nein" - führe es aus!

Selbst Erwachsene kann es wahnsinnig machen, wenn sie mit einem einfachen "Nein" abgekanzelt werden, bei Kindern ist das freilich nicht anders. Wenn dein Kind nicht einsieht, warum es z.B. nicht mehr Fernsehen darf, erkläre ihm, warum. "Ich wünschte, du könntest noch weiterschauen, aber es ist wirklich Zeit für dich, dich auszuruhen/Abend zu essen/in den Kindergarten zu gehen". Empathie und Verständnis für dein Kind zu zeigen, kann eure Interaktion deutlich verbessern.

Nummer 5: Werde konkret

Als würde irgendjemand etwas mit "gut gemacht" anfangen können! Werde konkret und erkläre deinem Kind, was es gut gemacht hat - dieses Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung gibt ihm/ihr ein besseres Verständnis dafür. "Ich sehe, du hast dein Zimmer ganz wunderbar aufgeräumt. Sogar deine Autos hast du schön in deine Kiste geschlichtet" könnte ein solches Beispiel sein. 

Nummer 6: Lass den ewigen Vergleich

Es kann für Kinder sehr unmotivierend sein, ständig mit anderen Kindern verglichen zu werden - das gibt deinem Kind das Gefühl nur dann gut genug zu sein, wenn es sich mit anderen messen kann. Streiche "Du hast ja schon fast so viel wie deine Schwester aufgegessen" oder "Und welche Note hat der xy auf den Mathe-Test bekommen?" aus deinem Wortschatz. 

Nummer 7: Bekräftige die Stärken deiner Kinder

Zeig deinen Kindern, dass du ihre Stärken schätzt und sie werden es dir danken. Sätze wie "Danke für deine Unterstützung beim Backen, du warst mir eine große Hilfe" können den Grundstein für zukünftige Hilfen im Haushalt legen.

 

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Nummer 8: Gib ihnen die Anerkennung, die sie verdienen

Manchmal kann schon ein simples "Da kannst du aber stolz auf dich sein" wahre Wunder bewirken.

Nummer 9: Erkläre ihnen, wie du dich dabei fühlst

Wenn dein Kind versteht, welche Konsequenzen ihr Handeln auf dich hat, kann das eure Interaktion stark verbessern. Sätze wie "Wenn du mich ständig unterbrichst, habe ich das Gefühl, dass es dir egal ist, was ich sage" geben deinem Kind ein besseres Verständnis für deine Gefühle.

Nummer 10: Gib ihnen die Chance "das große Ganze" zu erfassen

Wenn dein Kind nach dem hundertsten Mal bitten noch immer nicht verstanden hat, dass es nicht auf der Couch turnen soll, wird es Zeit andere Methoden in Angriff zu nehmen. Stattdessen erkläre ihm den Wert, den ein Möbelstück hat und, dass man auf sein "Eigentum" immer gut aufpassen muss. Bei kleineren Kindern hilft es, Gegenstände zu personalisieren "Willst du Herrn Sofa wirklich weh tun, das gefällt ihm sicher nicht" sind eine spielerische Möglichkeit Kindern beizubringen, auf Wertsachen besser aufzupassen.

 

 

 

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