10 min ...mit Mel Merio

Auf der Bühne gibt sie die Rampensau. Privat schaltet sie gerne einen Gang zurück.

Auf der Bühne gibt sie die Rampensau. Privat schaltet sie gerne einen Gang zurück. Wenn sie nicht gerade zicki zicki ist, sprudelt sie vor Ideen. Jetzt freut sie sich aber erst einmal auf New York.

InterviewAlex Schütz
Fotos MichaelWinkelmann/PULS TV
Mel, geben Sie es zu: Sie stehen gerne im Mittelpunkt – auf der Bühne, im Fernsehen, im Radio …& amp; amp; amp; amp; amp; amp; amp; amp; lt; /em>
Ja? Ja! Beruflich stimmt das, privat wäre es mir aber sehr unangenehm, wenn das zuträfe. Natürlich freut es mich, wenn ich mal angesprochen werde, aber ich mag zum Beispiel keine Partys oder Society-Events. Ich trinke nicht sehr gerne, ich fühle mich in großen Gesellschaften unwohl. Ich würde mal sagen: Für mich sind das klare Fälle von Reizüberflutung.
Also doch keine Egozentrikerin?
Auf keinen Fall. Ich sag mal so: Auf der Bühne, im Fernsehen, da habe ich eine Schutzmauer um mich herum, das ist der Unterschied. Ich mein, ich finde das urgeil, ich stehe voll darauf, da angeglotzt zu werden, da bin ich voller Exhibitionist. Der Punkt ist aber: Ich entscheide, wann und wie das vor sich geht. Und es ist eben mein Beruf, dass ich die Rampensau spiele.
Sie sind jetzt 27 Jahre alt. Wie geht sich das mit dem Multitasking aus? Moderatorin, Stylistin, Designerin,
Sängerin ...
Design mache ich kaum noch, die Prioritäten liegen jetzt bei Moderation und der Musik, was ich gerade wieder verstärkt angehe.
Die Monster menstruieren wieder?
Ja. Außerdem gibt’s das Soloprojekt Mel Merio, nächsten Monat erscheint bei Klein Records die Single DominoDancing, ein Cover von den ...
Pet Shop Boys. Und dann tingeln Sie durch Österreichs Bühnen?
Nein, eine Spur größenwahnsinniger. Im August gehe ich mit meinem Freund für gute zwei Monate nach
New York und will schauen, was da musikalisch für uns so geht. Vielleicht können wir irgendwas heben. Kann aber auch sein, dass ich in den Straßen sinnlos Flyer verteile.
Sie sind auch schon mal für einen Monat nach Hamburg gegangen ... und zwei Jahre später nach Wien zurückgekehrt.
Ich weiß. Nein, ich habe mein Rückflugticket fest gebucht, ich muss ja bei Puls TV und Energy moderieren. Wie sagt man? Ich bin jetzt älter, habe vertragliche Verpflichtungen. Aber ich brauche es jetzt einfach mal wieder, länger weg zu sein.
Und wenn sich in New York keine Sau für Sie und Ihre Musik interessiert?

... die Antwort auf diese und weitere Fragen finden sie in der Mai-WIENERIN.



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