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Fitness mit Hund: Weil Gassi gehen alleine nicht reicht

Fitness Coach Béatrice Drach und Hundeexpertin Conny Sporrer zeigen mit ihrem eigenen Programm, wie man Hundespaziergänge dazu nutzen kann, um körperlich fitter zu werden.

Wienerin mit Tier(Wienerin)

Mit ihrem eigens entwickelten Programm „Frauli und Herrli werden fit“ zeigen die Wienerinnen, wie Hundespaziergänge genutzt werden können, um körperlich fitter zu werden. Mithilfe von Bäumen, Parkbänken und dem eigenen Körpergewicht wird die eigene Fitness trainiert und der Vierbeiner beim Workout eingebunden.

 

Eine Möglichkeit, seinen Hund aktiv ins Training mit einzubinden, sind Such- oder Apportierspiele. Während Frauli oder Herrli üben, z. B. einen Wall Sit am Baum, darf der Hund einen Keks nach dem anderen suchen. Ist dein Hund mit seiner Nase noch nicht gut geübt, hilft es zu Beginn, den Keks direkt vor seine Nase zu halten und dann mit wenig Abstand auf den Boden fallen zu lassen.. Wenn er das Geschehen verfolgt und mit seiner Schnauze hinterhergeht, könnt ihr die Übung gleich mit "Such“ benennen. Ist dein Hund fortgeschrittener, kannst du natürlich auch in einem größeren Radius werfen. Kann der Hund bereits apportieren, kannst du ihm natürlich auch einen Gegenstand werfen, den er während der Übung bringen darf.

 

WALL SIT: Hier brennen die Oberschenkel ordentlich, aber auch der Rumpf wird stabilisiert. Schultern sollten weg von den Ohren und der Rücken gerade am Baum lehnen. Um die Wartezeit zu verkürzen, kann man mit seinem Hund Futtersuchspiele machen. Nur Deine Hände und Arme dienen dem Hund zur Hilfe, der Rücken bleibt am Baum.

(C) Sandra Schmid Fotografie

 

AUSFALLSCHRITTE: Sie dienen der Rumpfstabilität, fördern aber auch die Beinkraft. Stabile und gerade nach vorne gerichtete Knie sind die Voraussetzung, der Oberkörper bleibt dabei möglichst aufrecht. Dein Hund kann währenddessen mit einem Leckerli durch die Beine gelockt werden.

(C) Sandra Schmid Fotografie

 

MOUNTAIN CLIMBER: Verstecke einen Apportiergegenstand für Deinen Vierbeiner und schick ihn dann in die Suche. Während er sucht um die Beute danach zu apportieren, können Frauli oder Herrli beim Klettern am Boden ordentlich Gas geben und dabei die Rumpfmuskulatur optimal stärken.

 

(C) Sandra Schmid Fotografie

 

Das Bleiben will gelernt sein

 

Als weitere Übung kann man das Kommando „"Bleib" sehr gut in das Workout mit einbeziehen. Setze dafür deinen Hund an einer für ihn angenehmen Stelle ab (nicht zu nass oder zu kalt) und entferne dich einen Schritt. Hat er das gut ausgehalten und ist sitzen geblieben, geh zu ihm und gib ihm dafür eine Belohnung. Wiederhole dies immer wieder und erschwere die Übung sukzessive. Das heißt, dass du nun auch mal ein paar Schritte weggehen kannst, bis du wieder zurückkommst und den Hund fürs Bleiben belohnst. Der Hund muss unbedingt lernen, dass sich das ruhige Warten und Bleiben für ihn auszahlt. Wenn es gut klappt, setze deinen Hund wieder ab, sag ihm "Bleib!“ und mach dann deine Übungseinheit (z. B. 30 Sekunden Kniebeugen). Hat dein Hund das gut ausgehalten, belohne ihn ruhig wieder mit einem Futterstück.

 

 

SQUATS: Auch als Kniebeugen bekannt, dienen Squats vor allem der Stärkung der Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur. Der Rücken ist dabei wieder so gerade wie möglich, das Gewicht liegt eher auf den Fersen, je tiefer du runtergehst, desto anstrengender wird es. Dein Hund bleibt im Sitz oder Platz und wird danach fürs Bleiben belohnt.

 

(C) Sandra Schmid Fotografie

 

 

HAMPELMÄNNER: Dabei wird springend immer abwechselnd mit dem Körper ein „X“ und ein „I“ geformt. Der Hund soll dabei lernen, die dynamischen Bewegungen des Menschen gut auszuhalten.

 

(C) Sandra Schmid Fotografie

 

Alle Infos zu Frauli und Herrli werden fit findest Du hier. 

 

Expertin Conny Sporrer

Nach ihrem 2-jährigen Hundetrainer-Studium bei Martin Rütter in Bonn, leitet Conny Sporrer nun seit über 4 Jahren gemeinsam mit ihrem Team ihre eigene Hundeschule nach der Philosophie des „Hundeprofis“ in Wien. Bei DOGS werden aber vor allem die Menschen im richtigen Umgang mit ihren Hunden trainiert – Verständnis und Beziehung zwischen Hund und Halter spielen dabei eine ganz wichtige Rolle. Mittlerweile ist Conny selbst Dozentin für das DOGS Studium und gefragte Referentin und Fachautorin rund ums Thema Hund. www.martinruetter.com/wien

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