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Die Kind-Hund-Regeln: Die wichtigsten Verhaltensregeln

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Beim Umgang zwischen Hund und Kind gilt es einige Faktoren zu beachten, damit Kind und Hund einen respektvollen Umgang miteinander lernen. Wir haben die wichtigsten Punkte aufgezählt.

Wienerin mit TierConny Sporrer, Hundetrainerin(Wienerin)

Während wir uns im letzten Teil detailliert mit den Missverständnissen in der Beziehung zwischen Kind und Hund auseinandergesetzt haben, geht es in diesem Artikel um den richtigen Umgang miteinander und die Signale, die man beachten sollte, damit brenzlige Situationen gar nicht erst enstehen können. 

 

Die wichtigsten Verhaltensregeln im Überblick

 

Für den Hund:


  • Kinder nicht jagen

  • Kinder nicht anspringen

  • Nicht in das Kinderzimmer gehen
  • Nicht körperlich werden

Für das Kind:

  • Hund nicht in die Augen starren
  • Hund zu nichts zwingen

  • Nicht beim Fressen stören

  • Hund nicht jagen
  • Keine Zieh- und Zerrspiele

  • Nicht über den Hund klettern

  • Hund nicht auf seinem Platz stören

 

 

Die wichtigsten Stresssignale des Hundes im Überblick:

Zeigt ein Hund eines oder mehrere dieser Anzeichen, ist er gestresst und angespannt und möchte sich der Situation lieber entziehen. Ist eines dieser Signale erkennbar, sollte man einfach langsam weggehen, damit der Hund sich wieder entspannen kann.

Gähnen: 


Dient dem Hund zur Selbstberuhigung. Hunde gähnen wenn sie hin und her gerissen sind, und sich in einer Situation nicht wohlfühlen.

 

Schütteln:


Häufiges Schütteln heißt meist nicht, dass der Hund sein Fell wieder in Form bringen will, sondern dass ihm der augenblickliche Zustand nicht gefällt.

 

Kratzen:


Wenn Hunde sich in bestimmten Situationen immer wieder kratzen, fühlen sie sich in dem aktuellen Zustand nicht wohl. Sie wissen sich nur nicht anders zu helfen und zeigen deshalb diese sogenannte “Übersprungshandlung“. Ähnlich wie wir Menschen, wenn wir unsicher sind und uns am Kopf kratzen.

Schnauze lecken:


Ein Hund der sich mehrmals über die Schnauze leckt hat entweder gerade gegessen oder zeigt sein Unbehagen in der aktuellen Lage. Wenn man einen Vierbeiner z.B. zu lange direkt und starr in die Augen blickt, wird dieser seinen Blick abwenden und über seine Schnauze lecken, um zu zeigen, dass er sich damit unwohl fühlt.

 

Abgewendeter Blick & Körper:


Dreht ein Hund seinen Kopf oder den ganzen Körper von euch weg, zeigt er, dass er im Moment lieber in Ruhe gelassen werden will. Man sollte ihm dann keinesfalls hinterherlaufen oder ihn zum Streicheln zwingen.

 

Blinzeln:


Hunde die unter starkem Stress stehen oder unsicher sind, blinzeln oder kneifen die Augen zusammen. Das zeigt deutlich, dass sie sich der Situation eigentlich entziehen wollen, es aber nicht können. Nicht auf den Kopf tätscheln, sondern den Hund in Ruhe lassen.

 

Hecheln:


Hechelt ein Hund durchgehend, kann das darauf hinweisen, dass er sich nicht wohl fühlt. Manche Hunde zeigen dabei auch die sog. “Stressfalte“, eine deutlich sichtbare Falte hinter den Maulwinkeln. In diesem Zustand sollte der Vierbeiner nicht weiter gestreichelt oder bedrängt werden.

 

Expertin Conny Sporrer

 

Nach ihrem 2-jährigen Hundetrainer-Studium bei Martin Rütter in Bonn, leitet Conny Sporrer nun seit über 4 Jahren gemeinsam mit ihrem Team ihre eigene Hundeschule nach der Philosophie des „Hundeprofis“ in Wien. Bei DOGS werden aber vor allem die Menschen im richtigen Umgang mit ihren Hunden trainiert – Verständnis und Beziehung zwischen Hund und Halter spielen dabei eine ganz wichtige Rolle. Mittlerweile ist Conny selbst Dozentin für das DOGS Studium und gefragte Referentin und Fachautorin rund ums Thema Hund. www.martinruetter.com/wien

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