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Tipps: So bleibst du während der Trotzanfälle deiner Kinder ruhig

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Wie man auch laute Wutanfälle mit so wenig Ärgernis wie möglich übersteht.

Wienerin mit Kindred.(Wienerin)

"Mamaaaaa, ich will das nicht!" Wahlweise kommen dann noch Stampfer, verzerrte Gesichter, Tränen und alles, was so einen echten Trotzanfall eben ausmacht, dazu. 

Wie soll man da als Elternteil ruhig bleiben? Auch wenn es auf den ersten Blick unmöglich erscheint: es geht. Hier sind einige Tipps, um die innere Ruhe zu bewahren, auch wenn die Kleinen da so gar nicht mitspielen wollen: 

 

1: Einfach mal sein lassen

Das Gefühl, die Situation "reparieren" zu wollen, kennen wir alle. Doch oft hilft es einfach, das Chaos Chaos sein zu lassen und sich nicht dazu verpflichtet zu fühlen, den Trotzanfall sofort und auf der Stelle lösen zu müssen. Einfach ein paar Mal ruhig durchatmen, denn die Emotionen der eigenen Kinder kann man - so gern man das will - nie kontrollieren. Stattdessen ist es hilfreicher, dem Kind zu signalisieren: Ich sehe deine Gefühle, und ich kann damit (ruhig) umgehen. 

 

2: Zeit geben

Kinder suchen sich nicht aus, gerade einen Trotzanfall zu haben. Sie haben ihn einfach, weil sich Gefühle aufgestaut haben. Das heißt für Eltern: den Gefühlen auch die Zeit geben, die sie brauchen. Versuchen sie davon abzulenken oder durchzuhasten, macht es meist nur schlimmer. Versucht lieber, 15 Minuten Extrazeit einzuplanen. Denn die braucht es einfach. 

 

3: Weniger reden

Ein schreiendes Kleinkind übertönen zu wollen, ist für beide daran Beteiligten ziemlich frustrierend. Denn mit Kompromissen und Verhandlungen kommt man in dieser Situation oft nicht weiter. Erst wenn sich das Kind beruhigt hat, macht es Sinn, wieder über die Situation zu reden, die zum Anfall führte. 

 

4: Denk dran, dass es gesund ist

Die Mutter mit den drei engelsgleichen, ruhigen Kindern - was macht sie richtig? Eine Frage, die wir uns alle irgendwann stellen. Sollten wir aber nicht. Denn Wutanfälle bei Kleinkindern sind normal und sogar gesund. Schließlich gibt es immer auch die ruhigen Momente, die lauten gehören aber genauso dazu. Und das ist okay, selbst wenn sie so gar keinen Spaß machen. 

 

5: Weg aus der Öffentlichkeit

Sollte der Trotzanfall in der Öffentlichkeit passieren, ist das natürlich noch einmal unangenehmer. Wenn es die Möglichkeit dazu gibt, hilft es, das Kind in eine ruhigere, sichere Umgebung zu bringen. Der Satz: "Ich sehe, dass du wütend bist. Gehen wir an einen ruhigen Ort, wo du sitzen kannst", kann helfen. Jedoch so ruhig wie möglich ausgesprochen. Das Kind muss wissen, dass ihr beide im gleichen Boot sitzt. 

 

6: Nähe finden

Jeder Trotzanfall ist irgendwann vorüber. Und danach werden die Kleinen oft besonders kuschelig und anhänglich. Es hilft vielleicht, daran zu denken, wenn man gerade zum vierten Mal den Satz "Mama, geh weg!" hört. 

 

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