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Qualmfrei: Wer im Auto neben Kindern raucht, muss ab jetzt Strafe zahlen

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Das bereits geltende Rauchverbot im Auto, wenn Kinder mitfahren, wird ab dem 1. Juni 2018 auch bestraft.

Wer im Auto neben Kindern raucht, muss Strafe zahlen

Wienerin mit Kindred.(Wienerin)

Keine Kinderlungen mehr, die Tschickqualm im Auto einatmen müssen: Wer beim Rauchen im Auto erwischt wird, wenn Kinder oder Jugendliche mitfahren, muss 50 bis 100 Euro Strafe bezahlen. Bei Wiederholungsfällen kann die Strafe bis zu 1.000 Euro betragen.

 

Das Rauchverbot im Auto gilt bereits seit 1. Mai, in den ersten Wochen waren aber nur Abmahnungen vorgesehen. Mit 1. Juni können auch Geldstrafen verhängt werden. Taxis sind von der Regelung ausgenommen. Kontrolliert wird das Verbot von der Exekutive.

Im Ausland ist Rauchen im Auto teurer

Andere europäische Länder haben schon länger ein Rauchverbot im Auto, wenn Minderjährige mitfahren. Die Strafen sind teilweise deutlich höher und weitgreifender: In Italien schließt das Verbot etwa den Schutz von Schwangeren mit ein. Die Höhe der Strafe ist vom Alter des Kindes abhängig und beträgt zwischen 500,- und 5.000,- Euro, wenn Schwangere oder Kinder unter 12 Jahren im Auto sind.

In Frankreich ist das Rauchen in Autos neben Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren verboten, ein Verstoß wird mit 68,- Euro geahndet. In Griechenland schützt ein Verbot Kinder bis zu 12 Jahren, die Strafen belaufen sich auf bis zu 1.500,- Euro.

Zigarettenrauch schadet Kindern besonders

Zigarettenrauch ist für Kinder besonders schädlich: Kinder von Rauchern leiden häufiger an Bronchitis oder Asthma, selbst wenn die Eltern zum Rauchen ins Freie gehen. Grazer WissenschafterInnen der Public Health School der Medizinischen Universität Graz haben außerdem berechnet, dass ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie rund 1.500 Spitalsaufenthalte in der Altersgruppe bis 14 Jahren verhindern würde.

 

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