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Erziehung: Eine Mutter sagt ganz offen: "Ich habe ein Lieblingskind" und das Internet ist empört

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Haben Eltern eines ihrer Kinder am liebsten? Studien deuten darauf hin, eine britische Mutter gibt es offen im Fernsehen zu.

Diese Mutter sagt ganz offen: &quot;Ich habe ein Lieblingskind&quot;

Wienerin mit Kindred.(Wienerin)

Eltern haben Lieblingskinder. Das ahnt jedes Geschwisterkind im Laufe seines Lebens und konnte in Studien auch bestätigt werden. Zugeben wollen es zum Wohle der Kinder aber die wenigsten Eltern. Die Britin Alisha Tierny-March ist da eine Ausnahme und sagt ganz selbstverständlich im Frühstücksfernsehen: "Ich habe ein Lieblingskind."

 

In "This Morning" plaudert die vierfache Mutter ganz offen mit den Hosts Holly Willoughby und Phillip Scholfied über Lieblingskinder. Ihre Favoritin ist die 2-Jährige Tochter Kennedie.

"Als Kennedie zur Welt kam, waren die anderen beiden in der Schule. Wir hatten also jeden Tag sechs Stunden nur miteinander. Ich konnte sie, anders als meine anderen Kinder stillen", erklärt Tierny-March ihre Gefühle.

 

Das Konzept Lieblingskind ist für sie aber nicht neu: Bevor die kleine Kennedie geboren wurde, war ihre zweitälteste Tochter Harley das Lieblingskind. Ihre Älteste, Addison, hingegen war "ein schwieriges Baby, weil sie Koliken hatte und von 2 Uhr am Nachmittag bis 2 Uhr früh durchgeschrien hat. Sie war wirklich, wirklich anstrengend."

 

Die Gastgeber zeigten sich schockiert. Moderatorin Holly Willoughby warf der Mutter vor, ihre Kinder wie die Mitglieder eines Freundeskreises zu behandeln: "Sie bevorzugen die Kinder, mit denen sie befreundet sein wollen und mit denen sie sich besser verstehen."

 

Obwohl March-Tierny auch vor ihren anderen Kindern zugibt, dass die jüngste Tochter das Lieblingskind ist, glaubt sie nicht an Folgen: "Ich denke, [meine anderen Kinder] sind einfach glücklich, wie es eben ist. Es ist keine große Sache für sie." Sie erzählt außerdem von ihrer Enttäuschung, dass ihr jüngstes Kind Elijah ein Bub und kein Mädchen sei. "Tief drin wollte ich noch ein Mädchen haben."

 

Twitter-Nutzerinnen zeigen sich nach der Sendung empört:

 

"Einem Kind das Gefühl zu geben, es wäre die Liebe der Mutter nicht wert, ist Misshandlung. Und das "auserwählte" Kind steht ständig unter dem Druck, seine Rolle zu erfüllen. Es ist Misshandlung. (Ich war selbst nicht das Lieblingskind.)"

 

"Ein Elternteil, also DIE Person in der Welt, die dich bedingungslos lieben sollte, sagt, dass sie jemand anderen lieber mag. Eine tolle Möglichkeit, gleichzeitig dein Kind zu traumatisieren und die Beziehung zu beschädigen..."

 

"Wie schrecklich, das auszusprechen. Sie wird ihre Kinder nicht nur traumatisieren und ihre Beziehung zu ihnen gefährden, sondern so am Ende auch Probleme zwischen den Geschwistern schaffen." 

 

 

"Ich liebe meine beiden Kinder gleich viel, aber aus unterschiedlichen Gründen, weil ihre Charaktere wie Feuer und Wasser sind. Ich liebe nicht eines mehr als das andere. Ich liebe sie, weil sie sind, wie sie sind."

 

 

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