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Kaiserschnitt: Mutter postet ehrliche Worte über das Kaiserschnitt-Stigma

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Eine Mutter erzählt, wie schwierig ihr Kaiserschnitt war - und will mit Vorurteilen aufräumen.

Wienerin mit Kindred.(Wienerin)

Eine zweifache Mutter hat ein ehrliches Facebook-Posting darüber verfasst, warum ein Kaiserschnitt nicht der einfache Weg ist - wie viele Menschen noch immer glauben. 

Ganz im Gegenteil: für Sophie McCartney war es eine der schmerzhaftesten Erfahrungen, die sie je gemacht hat. Die Mama-Bloggerin aus Warrington in England hat daher sehr starke Worte an alle KritikerInnen. Nachdem ihre Tochter per Notkaiserschnitt zur Welt kam, erklärte die Mutter, dass sie 16 Stunden lang in den Wehen gelegen war und 45 Minuten lang gepresst hatte, bevor ihr gesagt wurde, dass eine natürliche Geburt nicht möglich sei. 

 

Sie erzählt von einer Unterhaltung mit einer Freundin, bei der ihr später gesagt wurde, sie hätte sich für den "einfacheren Weg" entschieden - und das machte die junge Mutter zurecht wütend. "Ich mache ihr keine Vorwürfe wegen dieser Mentalität", schreibt McCartney. 

 

 

"Es ist nur eine der Falschannahmen, die Menschen haben, bevor sie selbst in diese Situation kommen. Ist es wirklich der einfachere Weg?", fragt die Mutter. "Du musst eine schwierige Operation durchführen lassen, in wachem Zustand. Und wenn es vorbei ist, spürst du deine Beine stundenlang nicht." Sie zählt eine Liste an Kaiserschnitt-Folgen auf - etwa der schmerzhafte Katheter, blutige OP-Strümpfe, und die körperlichen Folgen. McCartney weist aber auch auf die psychischen Konsequenzen hin, das mentale Trauma, das manche Frauen erleben - inklusive ihr selbst. 

 

Kaiserschnitt als mentales Trauma

 

"Dieses Foto ist jetzt eines meiner Lieblingsfotos, aber das war es nicht immer", schreibt die Mutter. "Es war eine Erinnerung an mein Versagen, daran, dass ich die Dinge nicht ,richtig' gemacht habe", setzt sie fort. "Es gab eine rationale Stimme in mir, die mir sagte, dass es egal ist, wie sie zur Welt gekommen ist. Dass es nur wichtig ist, dass sie lebt. Trotzdem war da eine lautere Stimme, die Schuldgefühle und Gefühle der Unterlegenheit erzeugte." 

 

Doch sie habe realisiert, dass es keinen Sinn macht, wenn sie sich schlecht fühlt. "Ich sollte mich glücklich schätzen, und endlich kann ich das auch." 

 

After lunch, rat bag number two gets palmed off upstairs for her nap. In the two blissful hours she sleeps - I get a million and one things done - emails, writing, laundry, cleaning etc. Today, she fell asleep in my arms and for the first time in a long time - I let her stay there. I hadn't watched her sleep in months, I was always too busy to watch her dream - too much stuff to do, not enough hours in the day. Her impromptu snooze made me realise how little she is now, and how big she'll be in no time at all - when she won't want me or my hugs. Maybe I'm getting too emotional because Jack starts school in a couple of weeks - but I think my new philosophy might just have to be 'the washing can wait, time will not'. They don't stay little for long mamas, so hug and love them while you can - before they think you're the most embarrassing person on the planet, and before they hate you for not letting them dress like a Kardashian. Dream big little one - mummy promises to watch more often (I can also cram in a few episodes of House of Cards at the same time, bonus). #mummy #parenthood #parents #sleep #sleepy #dream #dreambig #kardashian #netflix #houseofcards #girl #baby #toddler #babygirl #instagood #instakids

Ein Beitrag geteilt von Sophie (@tiredandtested) am

 

Abschließend erinnert sie daran, dass es keinen einfachen Weg der Geburt gibt - und dass es am Wichtigsten ist, dass Mutter und Baby am Ende gesund, glücklich und lebendig sind. Ihr Posting hat tausenden Müttern, denen es ähnlich geht oder ging, aus der Seele gesprochen und wurde vielfach geteilt. 

 

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