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Erziehungsrat: 5 wissenschaftlich belegte Tipps für glückliche Kinder

von

Gute Elternschaft hat rein gar nichts mit Schuldgefühlen zu tun.

Wienerin mit Kindred.(Wienerin)

Viele Eltern machen sich Sorgen um die immer gleichen "Fehler": zu viel Fast Food, zu wenig Gemüse, zu lange vor dem Fernseher, und so weiter und so fort. Aber was wäre, wenn gute Elternschaft rein gar nichts mit diesen Dingen zu tun hätte? Zumindest die Wissenschaft ist überzeugt: wer seine Kinder gut erziehen will, sollte lieber ein paar kleine Änderungen in den Alltag integrieren, die große Wirkung zeigen.

Hier sind also 5 wissenschaftlich belegte Tipps, um die glücklichsten Menschen der Welt zu erziehen: 

 

1: Arbeiten gehen

Die Harvard Business School hat in einer Studie herausgefunden, dass Kinder davon profitieren, wenn Mütter arbeiten gehen. Töchter von arbeitenden Müttern schließen mehr Bildungsjahre ab, und verdienen später mehr. Söhne von arbeitenden Müttern werden außerdem stärker in die Hausarbeit eingebunden, und gefordert. Und arbeitende Mamas sind selbst auch glücklicher. Kurzum: alle haben etwas davon. 

 

2: Die Kinder sollten früh ins Bett

Kinder, die früher ins Bett gebracht werden, führen auch zu mehr Elternfreizeit. Außerdem hat es positive gesundheitliche Folgen auf die Kleinen: sie trainieren sich einen gesunden Schlafrhythmus an, und verbessern auch ihre emotionalen und kognitiven Fähigkeiten. 

 

3: Das Handy weglegen

Die Illinois State University hat herausgefunden, dass technikbesessene Eltern und Verhaltensprobleme bei Kindern zusammenhängen. Jene Eltern, die einen problematischen Umgang mit Technologien haben, also ihr Handy zu oft anstarren, sich ohne Smartphone alleine fühlen etc., stören damit auch die Beziehung zu ihren Kindern. Diese Unterbrechungen führen nämlich dazu, dass die Kinder laut um Aufmerksamkeit betteln, oder dass sie sich zurückziehen. Also lieber mal das Handy weglegen, zumindest in Anwesenheit der Kinder.

 

4: Singen

Den Kindern etwas vorzusingen, hat laut der University of Montreal beruhigende Auswirkungen auf Kinder. Babys sind doppelt so lang ruhig, wie wenn man nur mit ihnen redet. Eine andere Studie der Stanford University School of Medicine zeigt außerdem, dass sich durch das Singen der Mutter sogar die sozialen und emotionalen Fähigkeiten der Kinder verbessern. Die guten Nachrichten: dabei ist es ganz egal, ob man gut singen kann oder nicht. Hauptsache es wird gesungen.

 

5: Sich mit den Kindern bewegen

Die University of Cambridge hat gezeigt, dass aktive Mütter auch aktive Kinder haben. Das wirkt sich - wenig überraschend - positiv auf die spätere Gesundheit aus. Kinder bewegen sich natürlicherweise ohnehin gerne, also warum nicht lieber eine Runde laufen gehen anstatt vor dem Fernseher zu sitzen?

 

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