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Erziehung: Kelly Clarkson verteidigt Po-Klapser als Erziehungsmaßnahme

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Die Sängerin und Castingshow-Gewinnerin erzählte jüngst in einem Interview freimütig von ihren Erziehungsmethoden.

Kelly Clarkson verteidigt Po-Klapser als Erziehungsmaßnahme

Wienerin mit Kindred(Wienerin)

US-Sängerin Kelly Clarkson hat kein Problem damit, ihr Familienleben mit der Welt zu teilen - seien es Fotos ihrer zwei Kinder River und Remington auf Instagram oder Berichte über ihren Erziehungsstil. In einem Interview mit Radio.com erklärte Clarkson jüngst, dass sie vor allem ihrer dreijährigen Tochter River hie und da ganz bewusst einen Klaps auf den Po gebe. "Ich meine damit nicht, dass ich sie schlage, ich meine einfach einen Klaps. Meine Eltern haben das bei mir gemacht, mir geht es gut und aus mir ist auch was geworden. Ja, ich mache das also auch."

Sängerin findet Po-Klapser als Erziehungsmaßnahme okay

Clarkson erläutert weiter, dass sie ihre Tochter "warnt", bevor es die Strafe gibt: "Ich sage dann, 'hey, es gibt gleich einen Klaps auf den Po, wenn du damit jetzt nicht aufhörst'".

Zumindest in der Öffentlichkeit hat Clarkson ein Problem mit dem Klaps - wegen der Tatsache, was die anderen Leute denken: "Es ist etwas komplizierter, wenn man draußen unterwegs ist, weil viele Leute denken, dass das falsch wäre oder so, aber ich finde nichts falsch an einem Klaps."

Ihre gestrigen Erziehungsmaßnahmen argumentiert die ehemalige "American Idol"-Gewinnerin mit ihrer Kindheit: Sie sei in den Südstaaten aufgewachsen, ihre Eltern hätten dasselbe bei ihr gemacht. "Wenn ich in der Schule schlimm war, hat meine Mutter die Direktorin angerufen und ihr erlaubt, mir einen auf den Hintern zu geben", erzählt sie. Geschadet hätte ihr das nicht: "Ich habe eine gesunde Persönlichkeit und einen starken Charakter, also denke ich, es ist okay."

 

 

Traurig, aber wahr: Auch der Papst findet Schläge für Kinder okay, solange die kleinen Menschen "dabei ihre Würde behalten".

In Österreich ist Gewalt gegen Kinder und damit auch die bagatellisierende "g'sunde Watschen" übrigens seit November 1989 verboten. Denn, so Monika Pinterits von der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien: "Durch jede Art der Gewalt wird die Würde eines Kindes verletzt." Dass Eltern, die selbst geschlagen wurden, auch in ihrer späteren Rolle zu dieser Maßnahme greifen, liege schlicht daran, dass "man keine Alternativen kennt".

 

Wer jetzt gute Nachrichten aus Hollywoods Kinderzimmern braucht:

 

 

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