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Mandarin: Warum Promi-Eltern ihre Kinder in den Chinesisch-Unterricht schicken

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Englisch oder Französisch? Das ist so last season! Promi-Eltern schicken ihre Kinder nun immer öfter in den Mandarin-Unterricht. Wir haben herausgefunden, was dahinter steckt.

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Wienerin mit KindArnika Zinke(Wienerin)

Als Erwachsener eine neue Sprache zu lernen, ist mühsam. Je älter man wird, desto schwieriger ist es, die Komplexität einer neuen Sprache zu begreifen. Kinder tun sich da viel leichter - ein Grund für eine bilinguale Erziehung. Kürzlich fanden ForscherInnen der Princeton University sogar heraus, dass eine bilinguale Erziehung weitere Vorteile für Kinder haben kann: Wer mehrsprachig aufwächst, kann besser zuhören und tut sich leichter mit Veränderungen, belegte die Studie (mehr dazu hier).

 

Immer mehr Eltern schicken ihre Kinder daher schon im Kindergarten-Alter in den Fremdsprachen-Unterricht. Was früher Englisch oder Französisch war, wird heutzutage aber immer öfter von Mandarin, dem am häufigsten gesprochenen Dialekt Chinas, abgelöst.

 

Die Gründe dafür sind schnell gefunden: Der am schnellsten wachsende Markt der Welt wird in Zukunft immer wichtiger in der Wirtschaftswelt - und darauf sollen die Sprösslinge der Elite so früh wie möglich vorbereitet werden.

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So setzen immer mehr Eltern auf Unterricht in Mandarin, ein Dialekt der von über einer Milliarde Menschen allein in China gesprochen wird und in der Zukunft eine immer größere Rolle im Wirtschaftstreiben spielen wird.

 

Das haben auch Promis, Royals und Milliardäre längst erkannt. Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner setzen etwa auf eine Mandarin-sprachige Nanny, die ihren drei Kindern die Sprache beibringt (und damit nebenbei jede Menge Pluspunkte für die Trump-Tochter in China sammelt).

Ähnlich auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Nicht nur er selbst spricht mittlerweile fließend Mandarin, auch Töchterchen Max wird in der Sprache unterrichtet. Seine Frau Priscilla Chan (sie ist die Tochter chinesischer Flüchtlinge aus Vietnam) spricht außerdem fließend kantonesisch, der am zweihäufigsten gesprochene Dialekt Chinas.

 

Weitere Befürworter des Mandarin-Unterrichts in der Promi-Welt sind etwa auch Angelina Jolie und Brad Pitt, sowie Amazon-Chef Jeff Bezos.

Großbritannien: Forderungen nach Mandarin-Unterricht 

Auch in Europa scheint sich der Trend mittlerweile herumgesprochen zu haben: Prince George, Sohn von Prince William und Kate Middleton, wird in seiner neuen Schule ebenfalls Mandarin Unterricht erhalten.

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Anfang des Jahres plädierte auch der britische Telegraph für vermehrten Mandarin-Unterricht an britischen Schulen, um den heimischen Nachwuchs für die wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft sattelfest zu machen. Auf der Insel sollen bis 2020 5,000 SchülerInnen dank einer 10 Millionen schweren Bildungsoffensive die Sprache erlernen, plant das britische Department of Education.

 

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