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Still-Tabu: Welche nervigen Sätze sich Mütter beim Stillen anhören müssen

von

Stillende Mütter sind immer wieder invasiven Kommentaren ausgesetzt.

Wienerin mit KindRed.(Wienerin)

Stillende Mütter kennen die Situation: Sie ernähren bloß ihre Kinder und müssen sich dafür dennoch hin und wieder blöde Kommentare anhören. 

Die Fotografin Nicki Kaylor entschied sich jetzt dazu, das Still-Tabu öffentlich zu machen und kreierte mit ihrer Fotoserie "Latched With Love" eine starke Botschaft. Sie brachte stillende Mütter zusammen und bat sie, jene Kommentare, die sie sich schon beim Stillen in der Öffentlichkeit anhören mussten, auf ein Schild zu schreiben. Der Kontrast zwischen den glücklichen Müttern mit ihren Babys und den negativen Kommentaren ist verblüffend. 

 

Die Fotografin will damit zeigen: Keine Mutter sollte sich dafür schämen müssen, wenn ihr Baby Hunger hat und ernährt werden muss. Stillen ist nämlich nichts Unnatürliches oder Anstößiges.

 

"Benutze bitte ein Tuch!"

 

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"Ist er nicht zu groß?"

 

"Ist das dein Ernst?!"

 

"Du stillst noch IMMER!?"

 

"Kannst du ins Badezimmer gehen?"

 

Mit ihrer Fotoserie hofft die Fotografin auch auf mehr Solidarität von den Partnern der Mütter - weil Rückendeckung nie schaden kann. Schon gar nicht, wenn sich fremde Leute in Dinge einmischen, die sie nichts angehen. 

 

Video: Mutter: "Meine Kinder hassen mich und das ist gut."

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