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Wahrheit: 8 Dinge, die NICHT passieren, wenn du zum ersten Mal stillst

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Die Legende: Deinem Baby die Brust zu geben ist das Schönste, was dir als Mama passieren kann. Die Realtität: sieht oft genug anders aus.

8 Dinge, die NICHT passieren, wenn du zum ersten Mal stillst

Wienerin mit Kindred(Wienerin)

Trotz zahlloser Bücher, dem Besuch von Still-Kursen, Ratschlägen von Mama-Freundinnen: Wenn es dann tatsächlich soweit ist, sind viele Frauen nicht darauf vorbereitet, was es wirklich heißt, zu stillen. Denn entgegen romantischer Instagram-Fotos oder magischer Still-Geschichten ist es für nicht wenige junge Mamas alles andere als einfach oder gar problemlos, ihrem Baby die Brust zu geben.

Was hilft: Ehrlichkeit. Diese Dinge, von denen du glaubst, dass sie passieren werden, werden ziemlich sicher nicht passieren.

1. Du weißt instinktiv, was zu tun ist

Man stellt sich das Stillen in der Schwangerschaft ja folgendermaßen vor: Das Baby kommt auf die Welt, der Saugreflex setzt ein, man legt das Kind an, wie man es vorher auf den Fotos im Buch übers Stillen gesehen hat, das Kind saugt, fertig. Hm. Kann sein. Muss aber nicht. Denn Mama und Baby müssen erst lernen, wie das funktioniert. Denn Stillen ist nun mal nicht die magische Instinkt-Sache, sondern auch ja, Handwerk. Und das will gelernt sein, am besten mit Hilfe von Hebammen und Stillberaterinnen.

2. Dein Baby weiß instinktiv, was zu tun ist

Ja, an sich weiß es das auch. Und schlägt sich kurz nach der Geburt robbenderweise zu deinem Busen durch. Der Hund liegt in den Feinheiten begraben: Nimmt es genug Nippel in den Mund? Massiert die Zunge richtig?
Auch hier gilt: helfen lassen. Und nicht dafür genieren, wenn man für jedes Mal anlegen die Hebamme oder Kinderkrankenschwester ruft. Übung macht die Meisterin.

3. Stillen fühlt sich toll an

Hm. In jedem Fall fühlt es sich ganz am Anfang immer anders an, als man es sich vorgestellt hat. Dazu kommen die Nachwehen, die durch das Stillen angeregt werden. Und die ersten Wochen können hart werden, vor allem für die Brustwarzen. Nicht wenige Mamas kämpfen mit wunden Nippeln, an denen trotzdem ständig gesaugt werden will. Toll? Not so much.

4. Du kannst dein Baby während des Stillens saugen und schlucken hören

So gut wie alle Ratgeber sagen: Achte darauf, ob dein Baby schluckt, dann weißt du, dass es auch Milch bekommt. Es soll Mamas geben, für die Schluckgeräusche kein verlässliches Indiz waren.

5. Du wirst das Stillen lieben

Es ist schwer, etwas zu lieben, das weh tut, von dem du glaubst, dass du es nicht kannst oder nicht gut genug machst, und das heißt, das fremde Menschen an deinem Busen herumdrücken. Wenn es dir so geht: Es wird leichter. Versprochen. Und es kann auch immer noch richtig schön werden.

6. Du wirst genug Milch für dein Baby haben

Ja, es ist möglich, dass du anfangs zu wenig Milch für dein Kind hast. Oder der Milcheinschuss kommt nicht nach drei, sondern erst nach fünf Tagen - auch das ist normal, aber alle reden vom dritten Tag. Es kann nötig sein, zuzufüttern oder deine Milchproduktion mithilfe einer Milchpumpe anzuregen.

7. Dein Baby liebt das Stillen

Vor allem dann, wenn auch Punkt 6 eintritt, möglich: Das Baby hat Hunger, kriegt zu wenig und schreit deinen Busen regelrecht an. Was wiederum dazu führt, dass die Mama frustriert ist und sich selbst Stress macht. Damit das Ganze nicht in einem Teufelskreis endet, gilt auch hier: Hilfe holen!

8. Stillen ist die schönste Verbindung zu deinem Baby

Ja, das kann es durchaus sein. Aber nicht dann, wenn es Probleme gibt, beim Anlegen, bei der Milchmenge, wenn das Kind ständig an der Brust trinken will und die Mama einfach nur überfordert ist. Dann wird das Stillen zum puren Stress. Mit guter, professioneller Hilfe lässt sich vieles davon lösen und das Stillen wird doch noch zum schönen Moment zwischen Mutter und Kind. Es sollte aber auch nie der Grund für ein schlechtes Gewissen sein, wenn die Mama sich entscheidet, auf Ersatzmilch umzusteigen - wenn es die Situation entspannt, haben alle Beteiligten etwas davon. Und Bonding findet auch auf vielen anderen Ebenen statt.

 

Weiterlesen: 10 Wahrheiten über das erste Jahr als Mama

 

 

VIDEO: Verspannte Schultern vom Stillen? Das ist die perfekte Übung!

 

 

 

Kommentare

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1 Kommentare
Gast: Cccelia
08.10.2017 15:31

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OMG! Wenn du ein Kind bekommst, musst du damit rechnen, dass es nicht einfach wird, dass man Geduld braucht und Liebe für alles was zu „Mutter sein“ dazu gehört! Diese ganze Jammerei ist schon lächerlich! Stillen ist das natürlichste und intimste Moment mit deinem Kind, aber bei so viel moderne Frauen die ihre Zeit und Gemütlichkeit nicht teilen wollen ist klar.
Und dass es von allen Seiten so schlecht gemacht wird ist unglaublich! Die armen Babies, die solch eine Mutter erwischen!


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