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Viral: Dieses Foto eines ruhigen Vaters und seiner trotzigen Tochter hat eine wichtige Botschaft

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Der Schauspieler Justin Baldoni teilte kürzlich ein Foto seiner schreienden Tochter im Supermarkt. Und warum er in dieser Situation ruhig blieb.

Justin Baldoni und seine Familie

Wienerin mit KindRed.(Wienerin)

Kinder können manchmal in den unangenehmsten Situationen anfangen zu schreien. Als Elternteil ist man oft gefordert, in der Öffentlichkeit seine Ruhe zu bewahren - während man von allen Menschen rundherum angestarrt wird. 

Ob in Supermärkten, Restaurants oder öffentlichen Verkehrsmitteln: unsere Kleinsten suchen sich oft die schlimmsten Orte aus, um ganz laut durch die Gegend zu brüllen. Selbst die Ruhigsten unter uns werden dann manchmal rot vor Verlegenheit. 

Aber warum sollten wir peinlich berührt sein? Es sind schließlich nur Kinder, die sich wie Kinder verhalten. 

Genau das dachte sich auch der Schauspieler Justin Baldoni ("Jane the Virgin"), als seine kleine Tochter im Supermarkt einen Trotzanfall hatte. Auf dem Foto schauen Baldoni und sein Vater herunter auf Baldonis Tochter Maiya, während sich diese schreiend am Boden wälzt. 

 

 

Die zwei Männer sehen sehr ruhig aus, fast amüsiert - aber nicht auf eine verspottende Art und Weise. Die Situation ist ihnen - trotz der vielen Menschen um sie herum - jedenfalls nicht unangenehm. 

Als Baldoni das Foto auf Facebook postete, erinnerte er sich daran, wie sein eigener Vater während solcher Situationen gehandelt hatte - und wie ihn das zu dem Menschen machte, der er heute ist. 

"Mein Vater hat mich immer fühlen lassen, was ich gerade fühlen wollte - auch wenn es in der Öffentlichkeit war und sehr peinlich", schrieb er.

"Ich kann mich nicht daran erinnern, dass er jemals gesagt hätte, ich wäre ihm peinlich oder ich solle nicht weinen. Erst jetzt realisiere ich, wie wichtig das für meine eigene emotionale Entwicklung war. 

Unsere Kinder lernen und verarbeiten so viele Informationen, sie wissen aber nicht, was sie mit all diesen neuen Gefühlen machen sollen. Ich versuche, meiner Tochter das Gefühl zu geben, dass es okay ist, tiefe Emotionen zu haben und zu zeigen. Es ist mir nicht peinlich, wenn sie Trotzanfälle im Supermarkt hat, oder im Flugzeug schreit. Ich bin ihr Vater, nicht eurer.

Wir sollten uns nicht für unsere Kinder schämen. [...] Wir sollten sogar mit uns selbst freundlicher und geduldiger umgehen. Wenn wir unsere Gefühle rauslassen würden, Wutanfälle zulassen würden und weinen würden, wenn wir das gerade brauchen - dann könnten wir auch mehr Glück und Freude empfinden. Und das ist etwas, das diese Welt definitiv braucht."

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Baldoni spricht hier viele wichtige Punkte an. Eltern fühlen sich einem enormen Druck ausgesetzt, perfekt zu sein. Aber perfekt zu sein, heißt nicht, dass die eigenen Kinder nie verärgert, frustriert oder verwirrt sein dürfen oder werden. Sie lernen die Welt gerade erst kennen, und damit auch alle neuen Gefühle, die damit verbunden sind. 

Das Wichtige ist nur, ihnen beizubringen, dass sie ihre Gefühle nicht verstecken müssen - das könnte im Erwachsenenalter negative Folgen haben. Die emotionale Gesundheit unserer Kinder ist schließlich wichtiger als ein paar böse Blicke von Fremden.

 

 

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