< Zur Mobilversion wechseln >

"An den Menschen, der mir sagte, ich sehe nicht aus wie eine 'typische Mama' ..."

Gylisa Jayne bekam zu hören, dass sie nicht wie eine "richtige Mama" aussehen würde. So hat sie darauf geantwortet.

Wienerin mit Kind(Wienerin)

Wie hat eine "typische Mama" auszusehen? Genau. So, wie sie eben will. Die "typische Mama" an sich muss es ja gar nicht geben, oder? Mama und Bloggerin Gylisa Jayne wird diese Frage mit ihrer eigenen Geschichte beantworten. 

Sie hat gefärbte Haare, Piercings, Tätowierungen und ist Mutter einer kleinen Tochter. Unlängst wurde sie laut eigenen Angaben darauf angesprochen, dass sie eben nicht aussehe wie eine "typische Mama". Eine Aussage, die sich die Engländerin zu Herzen nahm, um mit diesem veralteten Stereotyp aufzuräumen. 

 

Schluss mit der "Mama-Phrase"!

 

"Es ist eine dieser typischen Phrasen, wenn wir über 'Mütter' sprechen, haben wir sofort ein Bild im Kopf. Eine Mutter muss nach gewissen Standards leben - und damit ist nicht nur gemeint, auf das eigene Kind aufzupassen", schreibt Jayne. "Mütter müssen jeden Teil von sich selbst aufgeben, um ihrer Rolle gerecht zu werden."

 

 

Muttersein: 10 Dinge, die keine Mutter im ersten Lebensjahr ihres Babys gerne macht

Alle 10 Bilder anzeigen »

 

"Mamas ist es nicht erlaubt, teure Shopping-Taschen vom letzten ausgedehnten Shopping-Trip mit sich rumzutragen oder sich alle paar Wochen eine Maniküre zu holen. Mamas sollen keine Tattoos, gefärbten Haare oder Piercings haben.  Es wird erwartet, dass sie ihre ganze Identität vergessen, nur weil sie jetzt jemand anderen erziehen." 

 

"Die Mutterschaft ist kein exklusiver Klub"

 

Dann kommt sie zu ihrem wohl wichtigsten Punkt: "Aber wie können wir unsere Kinder richtig großziehen, wenn wir vorher noch keine Erfahrungen im Leben gesammelt haben? Ohne uns selbst durch gewisse Situationen manövriert zu haben? Wenn wir Mütter werden, dann nicht, um uns selbst aufzugeben und den Hintern von jemand anderen zu wischen. Wir werden Mütter, weil wir unserem Leben etwas hinzufügen und dabei zusehen wollen, wie es heranwächst. (...) Die Mutterschaft ist kein exklusiver Klub, in dem man nur reinkommt, wenn man 'richtig' aussieht und sich dementsprechend verhält. Es ist ein Klub voller Frauen, die alle ihr eigenes Leben und ihre bunten Geschichten mitbringen. Also: Ich entspreche vielleicht nicht den Erwartungen von einiger Menschen, aber meine Tochter glaubt, dass ich einen richtig guten Job mache."

 

 

 

Kommentare

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen