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Kolumne: Mama, allein zu Haus! Fünf Wochen ohne Kinder

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Was macht man als Mama, wenn die Kinder mit dem Vater auf Reisen gehen? Lauter kinderlosen Blödsinn! Ein Erfahrungsbericht.

Fünf Wochen ohne Kinder

Wienerin mit KindKatrin Halbhuber(Wienerin)

Ich. Bin. Allein. Meine beiden Kinder, vier und ein Jahr alt, sind mit ihrem Vater für ganze sieben Wochen unterwegs, zwei davon reise ich mit ihnen, fünf bin ich allein daheim.

Ich habe nicht verstanden, warum alle FreundInnen und Bekannten, die von den Reiseplänen der drei erfahren haben, ihren Blick mit zur Seite geneigtem Kopf auf mich richteten und ganz besorgt fragten: "Und was machst du ganz allein in der Zeit?" Abgesehen davon, dass ich arbeite, weil der Kindsvater in Karenz ist, bin ich vor allem erst mal eins: Alleine. Keiner will essen/spielen/raunzen/an mir hängen, ich muss mich nur um mich selber kümmern. Herrlich.

Süßer Duft der kinderlosen Freiheit, ich komme!

Was tut man also, wenn man fünf Wochen kinderfrei hat?

1. Aufwachen in der Früh und nicht aus dem Bett wollen, weil es unter der Decke so warm ist - und: tatsächlich liegen bleiben können!

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2. Verschlafen (Ohne Kinderwecker passiert das schneller als man glaubt! Wer hätte das gedacht!).

 

3. Sich morgens beim Aufstehen und Anziehen nur um eine Person kümmern: Sich selbst.

 

4. Bereits zwei Stunden wach sein und noch kein einziges lautes Wort geredet haben.

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5. Ausschlafen.

 

6. Seine Kinder gar nicht so schlimm vermissen, wie man gedacht hat.

 

7. Seine Kinder schlimmer vermissen, als man gedacht hat.

 

8. Sonntags zuerst motiviert sporteln, um den Rest des Tages mit Fast Food auf der Couch zu versumpern. (Das einzige, das mich dran erinnert, dass ich doch nicht wieder 25 bin, ist meine Haut im Spiegel am Morgen)

 

9. Sich am Wochenende ausgiebig mit Beauty-Ritualen die Zeit vertreiben (ja, Zeit VERTREIBEN, weil man genug davon hat!) - und zwar untertags!

 

10. Wahlweise Fast Food/Kuchen/Eis ohne schlechtes Gewissen (und sogar zum Frühstück!) essen, weil die Vorbildwirkung wegfällt.

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11. Genießen - das tun die Kinder auf ihrer Reise nämlich auch.

 

12. Und, wenn sie wieder da sind: Ein bisschen von der kinderlosen Freiheit behalten. Für die sollte man nämlich keine fünf Wochen Mama-Pause im Jahr brauchen.

 

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