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Mutig: Model Chrissy Teigen spricht offen über postpartale Depression

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Leere, Angst und Schuldgefühle: Wochenbettdepressionen sollen jede 7. Mutter betreffen. Nur wenige sprechen offen darüber. Das Model Chrissy Teigen traut sich jetzt.

Premiere Of Disney´s ´Beauty And The Beast´

Wienerin mit KindRed.(Wienerin)

 

Chrissy Teigen hat sich erstmals öffentlich über eine Wochenbettdepression nach der Geburt ihrer Tochter Luna im vergangenen April geäußert. "Ich hatte alles, was ich brauchte, um glücklich zu sein. Und trotzdem fühlte ich mich im vergangenen Jahr sehr oft unglücklich", schrieb das US-Model in einem Aufsatz im US-amerikanischen "Glamour"-Magazin.

 

 

We are all pretending this is for Luna

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Jahrelang hatten Chrissy Teigen und ihr Mann, der Musiker John Legend, vergeblich versucht, ein Kind zu bekommen. Erst eine In-Vitro-Befruchtung machten eine Schwangerschaft möglich. In ihrem Text beschreibt Teigen, wie sich die Wochenbettdepression angefühlt hat: "Ich sah meinen Arzt an und meine Augen tränten, weil ich es leid war, Schmerzen zu haben. Auf der Couch zu schlafen. Nachts aufzuwachen. Mich zu übergeben. Mich an den falschen Menschen abzuarbeiten. Mein Leben nicht zu genießen. Meine Freunde nicht zu sehen. Nicht die Energie zu haben, mit meinem Baby einen Spaziergang zu machen."  

"Es kann jede Frau erwischen"


Ihre schlimmen Tage seien jetzt aber vorbei. Wochenbettdepression sind laut American Psychological Association etwas, das jede 7. Mutter betrifft. Teils tritt die Krankheit erst Monate nach der Geburt auf und äußert sich in Angst- , Schuld- und Versagensgefühlen, sexueller Unlust und sogar Suizidgedanken. Die Mütter haben das Gefühl, ihr Kind nicht annehmen zu können - und es nicht lieben zu können.

 

 

Chrissy Teigen will mit ihrem Text anderen Frauen Mut machen, darüber zu sprechen: "Es ist hart, deinen Liebsten zu erklären, dass dich die Geburt deines Kindes unglücklich gemacht hat. Man fühlt sich schlecht, böse, egoistisch. Vor allem, wenn man scheinbar auf die Honigseite gefallen ist: Mit einem wunderbaren Mann, einer unterstützenden Familie und sogar einem Kindermädchen. Doch postnatale Depression macht keine Unterschiede bezüglich deiner Lebensumstände. Die Krankheit kann jede Frau erwischen."

 

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