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Studie: Kinder bedeuten weniger Schlaf für Mütter, aber nicht für Väter

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"Die Kinder rauben uns den Schlaf!" Ein beliebter Satz, der einer US-Studie zufolge nur auf Mütter zutrifft, den Väter leiden wenig bis kaum unter dem Schlafentzug durch Kleinkinder.

Gähnende Frau

Wienerin mit KindRed.(Wienerin)

Um herauszufinden, dass es mit dem Ausschlafen für eine längere Zeit vorbei ist, sobald Kinder im gleichen Haushalt leben, braucht es wohl keine Studie - für Eltern ist es Alltag. Allerdings nicht gleichberechtigt, wie eine Studie der Neurologin Kelly Sullivan, Medizinerin an der Georgia Southern University in Statesboro, herausgefunden hat.

"Genug Schlaf zu bekommen ist ein Schlüsselelement für die gesamte Gesundheit und kann Herz, Geisteszustand und Gewicht beeinflussen", erklärt die Wissenschaftern. "Es ist wichtig, herauszufinden, was die Menschen davon abhält, ausreichend Schlaf zu bekommen, damit wir ihnen im Sinne ihrer Gesundheit helfen können."

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Kinder einziger Faktor für Schlafmangel bei Frauen

Knapp 6000 Menschen wurden nach ihrem Schlafverhalten gefragt: wie lange (das Optimum wären sieben bis neun Stunden, alles unter sechs Stunden wurde als unzureichend eingestuft) und an wie vielen Tagen sich die Befragten im vergangenen Monat müde gefühlt hatten.
Die Studienautoren bezogen Alter, Geschlecht, Erziehung, Beziehungsstatus, Anzahl der Kinder im Haushalt, Einkommen, Body-Mass-Index, sportliche Betätigung, Beruf und Schnarchen als Faktoren für Schlafmangel in die Auswertung mit ein.

Wahrscheinlichkeit auf Schlafentzug steigt mit jedem Kind um 50 Prozent

Von den befragten knapp 3000 Frauen im Alter von 45 oder jünger gab es nur einen Faktor, der sich als relevant herausstellte: die Anzahl der Kinder im Haus. Und: Jedes Kind erhöht die Chancen auf ineffizienten Schlaf bei der Mutter um weitere 50 Prozent.
Keiner der anderen Faktoren erwies sich als Einfluss auf den Schlaf von Frauen.

Umgekehrt zeigte bei gleicher Fragestellung der Faktor Kinder im gleichen Haushalt keinerlei Auswirkungen auf den Schlaf von Männern.

Die Studie wird in vollem Umfang im April bei der Jahresversammlung der Amerikanischen Akademi für Neurologie präsentiert.


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