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Viral: Dieses Posting einer Mutter entlarvt eine unfaire Doppelmoral

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Eine Mutter wickelt ihr Baby im Freien - und wird dafür kritisiert. Wenn Papa dasselbe tut, wird er gefeiert. Was Bloggerin Constance Hall passiert ist, kennen viele Eltern.

Mit ihrem Posting entlarvt diese Mutter eine unfaire Doppelmoral

Wienerin mit KindRed.(Wienerin)

Die meisten Eltern von kleinen Kindern wissen: Shit happens. Und zwar immer und überall. Aber: Wie Mamas und Papas damit umgehen, wird von allen anderen leider ziemlich unterschiedlich bewertet.

Mama und Papa werden unterschiedlich bewertet

Die australische Bloggerin und vierfache Mutter Constance Hall erzählte in einem Facebook-Posting, wie sie und ein paar Tage später ihr Mann die gemeinsame Tochter im Park im Freien wickelten - und vollkommen unterschiedliche Reaktionen von den Umstehenden erhielten.

"Ich ging ins Badezimmer und da war kein Wickeltisch.
Kein Drama, das Restaurant war in einem Park, ich ging also ein gutes Stück weit weg, legte sie ins Gras und wechselte die Windel.

Keine große Sache.

30 Minuten später kam eine Frau auf mich zu und meinte, "Ich hab gesehen, wie sie ihrer Tochter die Windeln gewechselt haben, könnten Sie das nächste Mal den Wickeltische benützen?".
Ich antwortete, dass es hier keinen gäbe.
Sie sagte, doch, es gäbe einem in er Behindertentoilette um die Ecke.
Ich antwortete: "Okay, meine Tochter wird in den nächsten sechs Stunden wahrscheinlich nicht noch einmal in die Windel kacken, aber ich werde mich ordnungsgemäß verhalten."

Ich fühlte mich wie eine Versagerin. Aber die Welt drehte sich weiter."

Constance erzählt dann von einem ähnlichen Erlebnis - mit verteilten Rollen:

"Am Wochenende danach waren wir alle gemeinsam im Park.
Rumi hatte in die Windeln geschissen ... ich sagte Bill, dass er dran wäre, und er legte Runi ins Gras und wechselte die Windeln.
Eine Gruppe Frauen ging vorbei und eine sagte: 'Ohh, ein toller Papa! Solchen Einsatz wollen wir sehen, weiter so!'

Bill fühlte sich wie eine Legende. Und die Welt drehte sich weiter."

via GIPHY

Die Reaktionen zeigen, wie unterschiedlich Mütter und Väter für die selben Tätigkeiten beurteilt werden: Was bei den einen selbstverständlich ist oder gar noch kritisiert wird, ist bei den anderen Grund für Beifall.

Appell: "Wir alle verdienen Lob und Freundlichkeit"

"Ich bin es gewohnt, dass ich böse Blicke ernte, wenn ich die Kinder zu spät von der Schule abhole, während Bill es gewöhnt ist, einen roten Teppich ausgerollt zu bekommen ..., wenn er heldenhaft die Kinder von der Schule abholt.
So sind wir als Gesellschaft, wir setzen Frauen so unter Druck perfekt und selbstlos zu sein, während wir bei Vätern die geringsten Erwartungen haben.
Ich sage nicht, hört auf damit, Väter zu loben. ...
Aber lasst uns beginnen, uns auch gegenseitig zu loben. ..."

Constance Hall's Facebook-Posting:

 

VIDEO: Training nach der Schwangerschaft: Die Rückbildung

 

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