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Spielzeug: Puppe Cayla darf in Deutschland nicht mehr verkauft werden

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Die verbaute Technik der interaktiven, sprechenden Puppe sei zu unsicher und zu leicht manipulierbar. In Österreich bleibt Cayla auf Grund fehlender Gesetzesgrundlagen weiter erhältlich.

Puppe Cayla in Deutschland verboten

Wienerin mit KindRed.(Wienerin)

Derdeutsche Verein für Konsumenteninformation hatte auf Grund der Sicherheitsbedenken vor dem Kauf der sprechenden Cayla gewarnt, jetzt hat die Bundesnetzagentur nach eingehender Prüfung ein totales Verkaufsverbot ausgesprochen.

PR Puppe Cayla in Deutschland verboten

Puppe Cayla: Leicht zu hacken und eine "verbotene Sendeanlage"

2014 wurde die Puppe vom Deutschen Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels e.V. noch unter die "Top 10 Spielzeuge des Jahres" gewählt, jetzt muss sie wegen ihrer technischen Fähigkeiten aus den Regalen verbannt werden. Cayla versteht, reagiert und antwortet auf Fragen, mittels eigener App und Bluetooth-Verbindung lässt sie sich steuern - und leider auch manipulieren - trotz zahlreicher Berichte über Hacks von Cayla hatte die Herstellerfirma nicht reagiert. Darüber hinaus hatte ein Wissenschafter der Universität Saarland die Puppe auf ihre rechtliche Vereinbarkeit mit dem Telekommunikationsgesetz untersucht und Cayla als "verbotene Sendeanlage" eingestuft. Die deutsche Bundesnetzagentur empfiehlt das vollständige Zerstören der Puppe, bei Weiterverkauf drohen bis zu zwei Jahre Haft.

Bis dato kein Verbot in Österreich

Österreichische Spielzeughändler müssen Cayla nicht aus den Regalen verbannen: Auf Grund eines entsprechenden Gesetzespassus fehlt die rechtliche Grundlage für ein Verbot.

 

VIDEO: Schönes und Ausgefallenes für die Kleinen vom Wiener Onlineshop Mimi und Mitzi

 

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