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Inhaftierte Väter verbringen einen Tag mit ihren Kindern

Beim Programm "One Day with God" können Kinder einen Tag mit ihren inhaftierten Vätern verbringen.

Gefängnisinsassen kommen einzeln in einen hell erleuchteten Turnsaal, blitzschnell laufen ihnen Kinder entgegen und fallen ihnen um den Hals. Die meisten haben ihren Vater seit Monaten nicht mehr gesehen, manche konnten ihrem Vater überhaupt noch nie umarmen.

 

Kinder sind die Opfer

"Kinder sind die stillen Opfer," erzählt Scottie Barnes, die Gründerin von One Day with God. "Es ist wichtig, dass die Kinder trotzdem eine Beziehung mit ihren Eltern haben, auch wenn die im Gefängnis sind." Barnes' Vater war auch im Gefängnis. "Er konnte mir nie sagen, dass er mich lieb hat, ich hab nie eine Umarmung bekommen".

 

Den Teufelskreis durchbrechen

Kinder von inhaftierten Eltern laufen viel höhere Gefahr, selbst straffällig und inhaftiert zu werden. One Day with God möchte diesen Teufelskreis unterbrechen. Das Programm besteht aus 2 Teilen: Am ersten Tag machen die Väter ein Vaterseminar, um über die Wichtigkeit ihrer Vaterrolle zu lernen. Am zweiten Tag unternehmen die Väter gemeinsam mit den Kindern unterschiedlichste, organisierte Aktivitäten, um eine Beziehung zu einander aufzubauen.

 

Manche fragen sich vielleicht, wie die Straftäter es verdient haben, ihre Kinder zu sehen. Es geht um das Wohl der Kinder, aber die Sozialisierung und das Seminar haben auch positive Effekte auf die Väter.

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