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Channing Tatum "empowert" uns durch gleichberechtigtes Objektivieren

Channing Tatum promotet gerade die Live-Show "Magic Mike Live" und will Frauen etwas Gutes tun.

Nein, männliche Tänzer werden Sexismus nicht so schnell beenden und machen die Objektivierung und Sexualisierung von Frauenkörpern auch nicht wieder okay, aber vielleicht ist es ein ganz kleines bisschen besser, wenn Objektivierung in beide Richtungen geht?

 

So ähnlich scheint es zumindest Channing Tatum zu sehen, der die neue Liveshow in Las Vegas "Magic Mike Live" in der Ellen DeGeneres Show promotet hat.

 

"Wir wollten etwas Cooles machen. Etwas, das wirklich für Frauen ist", versprach er dem Publikum. "Hoffentlich ist uns das gelungen. Es soll Frauen empowern. Wisst ihr, einfach gleichberechtigte Objektivierung."

 

Das mag nicht der intellektuellste Zugang zu Feminismus sein, aber der süße Channing scheint jedenfalls bemüht. Als er erfuhr, dass die feministische Autorin Roxanne Gay den Film "Magic Mike" mag und feministisch fand, war der Vater einer Tochter sehr erfreut und wollte das weiter mit der Autorin erläutern. "Es ist schwer für mich, ein Wort wie "Feminismus" herumzuschmeißen. Ich würde gerne sagen, dass ich Feminist bin, aber ich hab das nicht studiert. Ich bin sehr pro-feministisch und ich will mit ihr über Magic Mike sprechen!"

 

Es ist immer gut zu hören, wenn Männer Feminismus nicht nur unterstützen, sondern es auch vorziehen, zuzuhören und von Frauen selbst mehr darüber lernen möchten.

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