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Warum wir aufhören müssen, die Schuld auf andere zu schieben

Wer immer die Schuld auf andere schiebt, lebt unglücklicher.

 

Stellen Sie sich vor, Sie verpassen am Morgen zur Arbeit die Straßenbahn und denken sich: "Mist, wenn mich *Name* nicht aufgehalten hätte, würde ich jetzt nicht zu spät zur Arbeit kommen".

Kommt Ihnen diese Situation bekannnt vor? Dann sind Sie ein "Blamer" oder "Schuldzuweiser" und gehören damit zum Großteil unserer Gesellschaft. Wir tendieren nämlich fast alle dazu, misslungene Situationen unseres Lebens auf die Schuld anderer zu schieben. Warum? Ganz einfach: Weil es uns ein Gefühl der Kontrolle über unser Leben gibt und uns selbst die Last der Schuld von den Schultern nimmt.

 

Diese Situationen lassen sich auf viele Bereiche unseres Lebenes ummünzen. Gerade, wenn es um politische Berichterstattung geht oder den Umgang mit Flüchtlingen, kann man dieses "Blaming" in den letzten Monaten besonders gut beobachten.

 

Im Video ruft die Philosophin Brené Brown daher dazu auf, von dieser Lebenweise Abstand zu nehmen und mehr Verantwortung zu tragen. "Menschen, die immer nur die Schuld auf andere schieben, haben selten die Tendenz andere tatsächlich für etwas verantwortlich zu machen. Wir verwenden unsere ganze Energie nur darauf, 15 Sekunden lang zu schmipfen und jemand ausfindig zu machen, der Schuld ist".

Sie glaubt, dass die gegenseitige Schuldzuweisung, zwischenmenschliche Beziehungen vergiftet und uns unglücklich macht.

 

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