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Nicht schön genug: Brasiliens beste Surferin bekommt kein Sponsorengeld

Nicht nur in Österreich sollen Skifahrerinnen für Sponsorenverträge gut aussehen...

Während männliche Erfolgssportler nur selten Probleme damit haben, genügend Sponsoren an Land zu ziehen (solange sie erfolgreich sind), sieht es in der Sportwelt der Frauen leider immer noch anders aus.

Oft entscheidet dort nämlich nicht nur das Können über den nächsten Sponsorenvertrag, sondern eben auch das Aussehen. Ein prominentes Opfer dieser sexistischen und oberflächlichen Auswahlkriterien ist die brasilianische Profi-Surferin Silvana Lima (31). Im Interview mit BBC erzählt sie:

 

"Ich sehe nicht aus wie ein Model, ich bin kein 'Babe'. Ich bin eine professionelle Surferin"

 

Während ihre "hübscheren" Mitstreiterinnen alle Sponsorenverträge einheimsen, geht sie oft leer aus. Der Grund: Sie sei nicht schön genug. "Wenn es um Frauen geht, wollen die Surf-Brands zweierlei: Models und Frauen. Wenn du also nicht aussiehst wie ein Model, bekommst du leider keinen Sponsoren. Was mir jetzt auch passiert ist. (...) Bei Männern gibt es diese Probleme nicht."

 

Dabei sind die Surferinnen meist abhängig von Sponsorenverträgen. Diese gewährleisten nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch die Trainingsmöglichkeiten. Sind diese nicht gegeben, ist es nur schwer an die Spitze zu kommen. Damit werden Sportlerinnen, die nicht den gängigen Schönheitsidealen entsprechen, bewusst vom sportlichen Wettbewerb ausgeschlossen.

 

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