< Zur Mobilversion wechseln >

Nachhaltigkeit: Wiener Fair-Fashion-Pionierin "Göttin des Glücks" kämpft gegen Aus

von

Die Gründerin wendet sich mit einem Video-Appell an ihre Fans und hofft, das Aus noch rechtzeitig zu verhindern.

Trendsred.(Wienerin)

Das Wiener Fair Fashion-Label "Göttin des Glücks" steht wegen finanzieller Probleme möglicherweise bald vor der Schließung.

Mit einem emotionalen Video-Appel an die eigenen KundInnen versucht Gründerin Lisa Muhr noch einmal das Blatt zu wenden, um den Betrieb auch in Zukunft noch weiterzuführen. 

 

Genossenschaft soll "die Göttin" retten 

Im Video, das sie auf Facebook gestellt hat, macht sie kein Geheimnis aus den wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Labels. Laut Muhr habe man bereits versucht via Crowdfunding und Investoren frisches Geld aufzutreiben, dies habe allerdings nicht gereicht oder war erfolglos. 

 

Eine Genossenschaft sollte schließlich die "Göttin" retten, leider fanden sich bisher nicht genug Menschen, die in diese investieren wollten. Bis Ende Februar ist noch Zeit, einen Genossenschaftsanteil ab 100 Euro zu erwerben. Muhr ruft ihre Fans dazu auf, einen dieser Anteil zu kaufen, um das Ende der Marke noch rechtzeitig zu abzuwenden (mehr dazu im Video oben). 

"Die Mode ist ein Monster"

Muhr beklagt die schwierigen Bedingungen in der ausbeuterischen und kompetitiven Modebranche, die ein Überleben für kleine, ökologische und faire Labels sehr schwer machen würden. Auch das "Green Washing" (das vermeintlich grüne Image, das große Labels nun propagieren), machte das Verkaufen der vergleichsweise teuren, tatsächlich "grünen" Mode immer schwerer. "Die Mode ist ein Monster", resümiert die Gründerin.

Dazu kamen persönliche und wirtschaftliche Rückschläge für das Unternehmen in den letzten zwei Jahren, der neu eröffnete Store in der Wiener Innenstadt floppte und brachte weitere Schwierigkeiten. 

 

Die "Göttin des Glücks" war eine der ersten Fair Fashion Labels, das das Thema ökologische und faire Mode nach Österreich brachte und damit Erfolg hatte. 

 

 

Nachhaltigkeit: 7 Tipps, um im Alltag auf Plastik zu verzichten

Alle 8 Bilder anzeigen »

 

Kommentare

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen