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Kleiderschrank Detox: So werdet ihr Kleidung los, die ihr liebt (aber nie tragen werdet)

von

Nie wieder Chaos im Kleiderschrank: Die ultimative Anleitung zum Ausmisten. Plus: Tipps, wie man alles ressourcensparend (und mit Gewinn) wieder los wird.

StyleArnika Zinke(Wienerin)

Morgens, 8 Uhr: Wir stehen vor einem heillos überfüllten Kleiderschrank und finden nichts zum Anziehen. Ja, dieses Gefühl kennen wir alle nur zu gut.

Das hat man auch auf wirtschaftlicher Seite erkannt: Dutzende Minimalismus-Gurus (die bekannteste: Japanerin Marie Kondo) haben sich mittlerweile dem Trend des "Kleiderschrank-Detox" gewidmet und Bestseller herausgebracht, die helfen sollen das Leben (und den Kleiderschrank) endlich von unnötigem Ballast zu befreien.

 

Aber wie funktioniert Minimalismus im Kleiderschrank wirklich? Das Secondhand-Verkaufsportal Vestiaire Collective widmete sich gemeinsam mit Trend-Bloggerin Anuschka Rees von Into-Mind.com dem Thema "Kleiderschrank-Detox" und brachte einen Ratgeber für alle heraus, die zum Frühlingsbeginn nachhaltig Platz in den Regalen schaffen wollen.

Minimalismus in Kleiderschrank - was heißt das?

Das Wichtigste zuerst: Beim minimalistischen Kleiderschrank geht es nicht darum, möglichst viele Kleidungsstücke in Weiß-Grau-Schwarz-Tönen anzuhäufen, sondern ein Gefühl dafür zu bekommen, was wirklich in den Kleiderschrank gehört (und was einfach nur Platz nimmt).

Es geht darum, Dinge zu behalten, die wirklich am Herzen liegen und lernen, sich zu trennen - auch, wenn das noch so schwer fallen mag.

 Vestiare Collective (Bild anklicken, um zu vergrößern)

So einfach geht es: Ausmisten schnell gemacht!

Das schwierigste am Ausmisten ist, überhaupt damit anzufangen. Daher gilt: Zeit nehmen, Gemütlichkeit schaffen und loslegen.

Damit das Trennen etwas leichter fällt, hilft es sich eines "Schummelzettels" zu bedienen. (Sie werden sehen, dass es aber auch bald von alleine geht.)

 

Und los geht es:

Vestiare Collective (Bild anklicken, um zu vergrößern)

 

Sind die Sachen aufgeteilt, sollten Sie Ausgemustertes am besten so schnell wie möglich loswerden. Je nach Wert und Zustand des Kleidungsstücks, kann man sich für unterschiedliche Möglichkeiten entscheiden.

Wie und wo werde ich meine Kleidung los?

  • Flohmarkt
  • Altkleidersammlung (etwa bei Humana, aber auch Flüchtlings- oder Obdachlosenhilfe)
  • Stationäre Second-Hand-Shops (ideal für Marken-Artikel)
  • Online Second-Hand-Shops (ideal bei Marken-Ware), etwa bei Vestiaire Collective 
  • Online Verkaufsportale z.B willhaben.at, Mädchenflohmarkt oder via App shpock

Ausgemusterte Blogger-Kleidung shoppen

Das gute am Ausmisten ist: Was der einen nicht mehr gefällt, gefällt womöglich einer anderen. Das Prinzip gilt nicht nur für Kleidung, die man selbst loswerden will - sondern auch für Neuanschaffungen.

Mittlerweile verkaufen viele Blogger ihre überschüssige Kleidung über Second-Hand-Portale - zu günstigen Preisen und fairen Konditionen. Gefällt der Stil des Bloggers, kann man mit ein bisschen Glück das ein oder andere Teil in seinem Shop abkaufen.

 

Beliebtes Verkaufsportal ist etwa die österreichischen Plattform willhaben.at (die derzeit verstärkt mit "Blogger-Sales" wirbt). 

Ab sofort gibt es den Schrank von #Bloggerin @vickyheiler zu entdecken. 👈 👗 #fashion #secondhand #willhaben

Ein Beitrag geteilt von willhaben (@willhabenat) am

 

 

Außerdem findet man diverse Influencer-Kleiderschränke auf den Online-Seiten tictail.com (Bloggerin Maddie von Dariadaria oder Carola von Viennawedekind) oder Mädchenflohmarkt (Innsbrucker Bloggerin Verena von whoismocca ist dort vertreten).

 

 

Wer auf der Suche nach Markenware ist, wird meist auf Plattformen wie "Vestiaire Collective" fündig. Dort können Privatpersonen ihre Markenartikel anbieten. Wird der Artikel gekauft, wird er von einem professionellen Team auf Authentizität und Qualität geprüft und an den Käufer geschickt. Die Plattform wird in letzter Zeit vermehrt auch von Bloggern zum Kauf und Verkauf genutzt. Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann beliebten Verkaufsprofilen auf dem Portal folgen und wird über neue Artikel per Push-Nachricht informiert.

 

Egal für welche Möglichkeit man sich schlussendlich entscheidet: Dem Frühjahrsputz im Kleiderschrank steht jetzt jedenfalls nichts mehr im Weg.

 

Kommentare

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1 Kommentare
Gast: katrinle
25.02.2017 19:35

verschmutzt, abgetragen - Müll!

Im Sinne der Nachhaltigkeit ist das nicht!