< Zur Mobilversion wechseln >

Typsache: Das sagt mein Stil über mich aus

Illustration: Lena Zotti

Die Minimalistin

Reduzierte Farben und geradlinige Schnitte
sind ein Indikator für Selbstbestimmung.

Es gibt zwei Dinge, die man wahrscheinlich nie in ihrem Kosmos finden wird: Rüschen und die Farbe Pink. Denn die Minimalistin liebt geradlinige Schnitte, die gerne auch asymmetrisch sein dürfen, aber niemals opulent. Und Schwarz und Weiß haben bei ihr immer Saison. Wenn man ihren Kleiderschrank öffnet, könnte ein Laie meinen, dass lauter gleiche Sachen darin zu finden sind. Die feinen Unterschiede bei ihren zehn schwarzen Seidenblusen kann vielleicht nur sie selbst erkennen, aber bei ihren Stylings geht es eben um Details anstatt um plakative Launen und das Ausleben von Trends. Dass sie durch ihr Outfit ins Klischee der Kreativen oder kunstinteressierten Galeriegängerin passt, macht ihr nichts aus. Beim Thema Shopping ist sie eher zurückhaltend, sie trägt die Sachen lieber, als darüber zu sprechen, wo sie zu Gast in der Umkleidekabine ist.

Das sagt die Psychologin:
Durch die farbliche Zurückhaltung fühlen sich viele Frauen selbstbestimmter und können so manchem Alltagszwang entfliehen. Es gefällt ihnen auch, dass sie für ihre Umwelt nicht so leicht einzuschätzen sind. Die Außenwirkung auf andere war aber von klein auf nie so wichtig. Vielleicht war Mode in ihrer Familie und damit auch in ihrer Kindheit gar kein Thema. Vom Typ her würde ich jemanden mit dieser Stilrichtung als sehr eigenständig, selbstbewusst und pragmatisch einordnen.

Prominentes Beispiel: Aktrice Tilda Swinton.

Kommentare

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen