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Video: Der Grund, warum Menschen in glücklichen Beziehungen fremdgehen

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Die Paartherapeutin Esther Perel erklärt die Gründe für's Fremdgehen in einem YouTube-Video.

Sexred.(Wienerin)

Nicht nur Menschen, die unglücklich mit und in ihrer Beziehung sind, gehen fremd. Das ist nichts Neues, trotzdem liefert die Paar- und Sexualtherapeutin Esther Perel in einem YouTube-Video spannende neue Ansichten zu den Ursachen, warum PartnerInnen fremdgehen, obwohl sie eigentlich glücklich miteinander sind. 

"Affären werden als Symptom problematischer Beziehungen gesehen - etwas ist schief gelaufen und das ist der Grund, warum es passiert. Doch es ist nicht immer so leicht, und nicht alles ist Schwarz und Weiß", so Perel. 

 

 

 

Die Expertin erklärt, warum es nicht immer der Fall ist, dass nur unglückliche PartnerInnen fremdgehen. Der Grund: sie sind auf der Suche nach sich selbst. Das heißt: Menschen, die zwar glücklich in ihrer Beziehung sind, müssen es nicht automatisch mit sich selbst sein. Sie befinden sich in einem Selbstfindungsprozess - oder Wiederfindungsprozess - vielleicht auch weil sie das Gefühl haben, sie haben in der Beziehung einen Teil von sich selbst verloren.

 

"Menschen fühlen sich wieder lebendig" 

 

"Die Menschen riskieren, alles zu verlieren. Wofür?", fragt sich Perel. "Wenn du alles hast, gibt es doch keinen Grund, woanders zu suchen - so lautet die Annahme." Doch die Therapeutin sieht das anders. "Die Frage, warum Menschen fremdgehen, beinhaltet nicht nur, was man für eine andere Person tut, sondern auch, was man für sich selbst tut. Nach jahrelanger Erfahrung und vielen Gesprächen mit Leuten, die fremdgegangen sind, ist mir vor allem ein Wort hängengeblieben, das fast alle benutzt haben: sie haben sich lebendig gefühlt", erklärt Perel. "Sie wollen nicht automatisch die Person verlassen, mit der sie zusammen sind - sondern die Person, zu der sie geworden sind." 

 

Glückliche Menschen gehen fremd, weil sie in Affären der Frage nach dem "Was verpasse ich im Leben und wer hätte ich sein können?" nachgehen. Für die Expertin ist klar, dass wir diese Frage viel zu selten stellen - und dass "wir in einer Kultur leben, in der es keinen entschuldbaren Betrug gibt." 

 

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