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Oh oh!: Hacker könnten deine Sex Toys via Bluetooth steuern

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Warum dein Vibrator ein gescheites Passwort haben sollte:

Hacker können deine smarten Sex Toys steuern

Sexred.(Wienerin)

Wir leben quasi in der Zukunft, und in der Zukunft muss alles vom Smartphone aus gesteuert werden können. Smarte Kühlschranke! Smarte Autos! Smartes Sexspielzeug - was könnte dabei auch schief gehen!? Anscheinend einiges.

 

Sextoys: Das sind die Top 10 beliebtesten Sextoys

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Alex Lomas, der für den Websicherheits-Blog Pen Test Partners schreibt, hat sich mit der Sicherheit smarter Sextoys beschäftigt. Lomas hat sich kürzlich selbst einen smarten Buttplug gekauft - zu "Forschungszwecken", wie er sagt. Er hat das Sextoy dann auf Schwachstellen untersucht und herausgefunden, dass die meisten Sexspielzeuge mit Bluetooth entweder gar nicht oder nur mit einem Standard-PIN wie 0000 oder 1234 geschützt waren. Die meisten Sextoys verwenden die Bluetooth-Variante BLE, deren Sicherheitsstandards verbesserungswürdig sind. Und das könnte tatsächlich zu Problemen führen. 

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In Berlin ist Lomas auf Bluetooth-Buttplug-Jagd gegangen und hat binnen kürzester Zeit mit Hilfe einer simplen App, die Bluetooth-Geräte in der Nähe anzeigt, einen Buttplug entdeckt. "BINGO!", schreibt er. "Schon haben wir einen Hush Plug (Anmerkung.: eine Sextoy-Marke) gefunden, der nur darauf wartet, dass sich jemand mit ihm verbindet - auf öffentlicher Straße." Natürlich hat sich Lomas nicht mit dem Gerät verbunden. Er macht aber klar, dass er den Buttplug ohne Probleme von seinem Smartphone aus steuern und zum Beispiel auf die höchste Stufe hätte stellen können - wo auch immer er gerade steckte. Und solange die Verbindung nicht unterbrochen wird, hätte ihn auch niemand daran hindern können.

 

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Mit dem Blogpost soll niemand für seine sexuellen Vorlieben getadelt werden, vielmehr möchte Lomas auf die Risiken smarter Sextoys aufmerksam machen. Immerhin erfreut sich das Internet der Dinge, wie die Vernetzung von Alltagsgegenständen genannt wird, immer größerer Beliebtheit. Und so gut wie jeder Industriezweig investiert: Im Bericht "State of the Market: Internet of Things 2017" des Telekommunikationskonzerns Verizon ist von Beträgen in Milliardenhöhe die Rede. Hoffentlich klappt's dann auch mit den Passwörtern.

 

Ein erfülltes Sexleben macht uns übrigens glücklich - wissenschaftlich erwiesen!

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