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Jiftip: Penis-Sticker sollen das neue Verhütungsmittel sein

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Eine neue Verhütungsmethode verspricht "unkomplizierten" Sex. Wie sich herausstellt, kann die Methode aber weder verhüten, noch ist sie unkompliziert.

SexRed.(Wienerin)

"Sex ist einfach und macht Spaß! Wenn du es nicht verkomplizierst...", so der Slogan der neuen Verhütungsmarke "Jiftip", die mit ihren Penis-Stickern gerade in aller Munde ist.

 

Mit den Stickern möchte man alle Paare ansprechen, die verhüten möchten und dabei nicht auf das "echte" Gefühl verzichten wollen.

Die Anwendung ist laut Hersteller sehr einfach und braucht nur wenige Handgriffe, wie in diesem Bild gezeigt wird: 

 

Der Sticker wird auf die Eichel geklebt und soll dadurch die Ejakulation verhindern. Nach dem Sex wird der Sticker wieder abgezogen (autsch!). Vorteil laut den Machern von "Jiftip": Der kleine Sticker ist kaum zu spüren und macht Sex wieder "unkompliziert".

Leider hat der "unkomplizierte" Sticker doch einige Nachteile, die vom Hersteller nur kleinlaut erwähnt werden. 

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Die 3 großen Nachteile des Penis-Stickers

1. Er schützt nicht verlässlich

Während ein Kondom sehr verlässlich gegen eine Schwangerschaft und Geschlechtskrankheiten (!!) schützt, ist das bei den Stickern nicht der Fall. Das behauptet sogar der Hersteller, wie sich im Kleingedruckten auf der Website liest:  "Jiftip ersetzt keine Kondome. Riskiert es nicht", schreibt das Unternehmen da. Denn: Jiftip sei lediglich ein Prototyp.

 

Wie sich herausstellt, möchte Jiftip, dass der Sticker überhaupt nur bei der fragwürdigen "Coitus Interruptus" Verhütungs-Methode zum Einsatz kommt. Kommt es zum Orgasmus, soll der Sticker kurz davor von der Penisspitze entfernt werden, um negative Konsequenzen durch den Rückstau der Samenflüssigkeit zu verhindern.

 

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2. Er kann zu Irritationen führen

Das Abziehen des Stickers von der empfindlichen Eichel ist alles andere als "einfach", der Kleber könnte außerdem Irritationen zur Folge haben. 

 

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3. Er "fängt" Sperma im Penis ein

Allein die Vorstellung davon, dass das Ejakulat im Penis gefangen wird, ist alles andere als angenehm. Zwar ist es nicht gesundheitsschädlich, wenn das Sperma nicht abfließe, trotzdem warnen Experten davor, dass es im schlimmsten Fall zu Verstopfungen oder Entzündungen im Samenkanal kommen könnte, berichtet etwa das Magazin Vice.

 

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Experten raten daher dringend vor der Verwendung des Stickers als Verhütungsmittel ab. Auch als "Unterstützung" des "Coitus Interruptus" ist der Sticker aufgrund seiner zahlreichen Unsicherheiten nicht empfehlenswert und daher bestensfalls ein schlechter Werbegag. 

 

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