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Safer Sex: Wie du auf deinem Smartphone Pornos schaust - und zwar richtig

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Ob iPhone oder Android: Wir haben ein paar Tipps gesammelt, damit das Vergnügen sicher und diskret bleibt.

Porno schauen am Smartphone

Sexred(Wienerin)

Wir benützen unser Smartphone heutzutage für alles. Wenn das auch das Schauen von Pornos beinhaltet, keine Sorge: Du bist in guter Gesellschaft. Trotzdem gibt es immer noch eine Art Stigma rund um den Konsum von Porno am Handy. Und selbst wenn du eine stolze Userin bist, möchtest du die Info darüber vielleicht nicht unbedingt auf deinem Homescreen präsentieren.

Egal, ob du regelmäßig ein wenig Erotik übers Handy konsumierst oder vielleicht nur mal mit dem Gedanken gespielt hast: Es gibt ein paar kleine, feine Tricks, die das Vergnügen sicher, diskret und bedenkenlos machen.

(Apropos: Hier gibt's (kostenlose) frauenfreundliche Pornos.)

 

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1. Mehrere Tabs im Browser öffnen

Alt, aber gut: Mehrere unterschiedliche Tabs mit harmlosem oder, sagen wir, weniger provokativem Content sind nützliche Helfer, wenn plötzlich jemand in den Raum kommt.

2. Browsen ohne Zuschauer

Der einfachste Weg, Pornos am Handy zu schauen, ist mit deinem normalen Browser. Der Nachteil: Du hinterlässt Spuren, angefangen beim Verlauf. Der Safari-Browser von Apple erlaubt den "privaten Surfmodus": Wenn du ein neues Tab öffnen möchtest, erscheint "Privat" links unten. Nach dem Schließen des Tabs sollten alle Spuren gelöscht werden.

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3. Inkognito

Chrome bietet natürlich auch die Möglichkeit, privat zu surfen: Über den Einstellungs-Button rechts oben im Browser-Fenster kannst du ein "Neues Inkognito-Fenster" aufmachen.

4. Verwende eine sichere Web-Browser-App

Um sicherzugehen, dass deine Verbindung sicher und privat ist, versuch doch mal die Anonymous Deep Web Browser App (Android). Die App weist dir eine anonyme IP-Adresse zu, sodass andere deine Informationen nicht sehen können. Außerdem löscht sie deinen Verlauf und blockiert Werbungen - ein großer Bonus für Porno-Seiten.

 

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5. Hände hoch!

Ein großer Nachteil von Handys: Man muss sie halten. Auch, wenn man die Hände zu etwas anderem gebrauchen könnte. Wer das gerne möchte, dem sei die Investition in eine Halterung empfohlen, zum Beispiel dieses durchaus erschwingliche Twelve South HiRise dock.

6. Verwende einen Ad Blocker

Porno-Seiten sind nicht nur für ihre Inhalte berüchtigt, sondern auch für die unzähligen Pop-Ups, die mit einem Besuch zwangsläufig aufgehen. Das ist nicht nur lästig, sondern kann auch zur Infektion mit einem Virus führen - nicht unbedingt etwas, das man im Zusammenhang mit Pornos hören möchte. Die gratis App AdblockPlus ist unsere Empfehlung!

7. Verwende eine App für deine ganz privaten Fotos

Apps wie etwa Private Photo Vault schützen pikante Fotos mit einem Passwort, es kann also niemand zufällig drüber stolpern (keine Panik mehr, wenn Freunde plötzlich durchs Fotoalbum scrollen!) Die App hat außerdem einen integrierten Web-Browser, der Bilder und Videos automatisch in den privaten Ordnern speichert.

8. Räum deine Cookies auf

Ghostery etwa ist ein sicherer Web-Browser, der sicherstellt, dass du keine digitalen Fußabdrücke hinterlässt - beziehungsweise nur dann, wenn du es möchtest. Mit einem Klick kannst du deinen Cache-Speicher und die gespeicherten Cookies nach dem Besuch auf einer Porno-Seite löschen.

9. Porno über Tumblr

Die Plattform Tumblr macht es ihren UserInnen nach einigen Umstellungen leicht, pornographische Inhalt zu finden. Alles, was man dafür tun muss, ist in den Einstellungen des Smartphones die Einstellungen für die Tumblr-App zu ändern, indem man die "Sichere Suche" deaktiviert. Und schon erscheint NSFW-Content in den Suchergebnissen.

 

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10. Verwende einen anderen App Store

Android-User haben neben dem Play Store noch eine Option: etwa den Aptoide Store. Warum man das tun sollte? Ganz einfach: Dieser Store wird nicht von Google reguliert, es gibt also Porno-Apps. Eine ganze Menge davon. Die Menge an Schadprogrammen (ein Risiko bei nicht authorisierter Software) sollte sich durch die ständigen Scans der App-Betreiber in Grenzen halten, außerdem wird Aptoide von Android Authority empfohlen.

11. Android-User? Glück gehabt!

Denn Android-User können jetzt die Pornhub-App downloaden. Dafür müssen aber erst die Sicherheitseinstellungen geändert werden und Downloads von "Unbekannten Quellen" zugelassen werden. Nach dem Download der App empfehlen wir, diese Änderung wieder rückgängig zu machen. Achtung: Eine App auf diesem Weg runterzuladen, macht den Weg frei für schädliche Software, also ist beim weiteren Surfen Vorsicht geboten.

12. Einen Direktlink auf dem Homescreen setzen - ohne dass es jemand merkt

Man braucht keine App, um einen Button auf seinem iPhone-Homescreen zu installieren. Einfach die Seite der Wahl im Browser öffnen, über den "Teilen"-Button und das Icon "Zum Home-Bildschirm" hinzufügen. Es gibt auch die Möglichkeit, den Namen des Icons zu ändern, zum Beispiel in "Katzenvideos" oder "Menstruations-App". Damit wären auch die hartnäckigsten Smartphone-Spione auf die falsche Fährte gelockt.

13. Hände weg vom Arbeitshandy

Wenn du das Glück hast, von deinem Arbeitgeber ein Diensthandy gestellt zu bekommen, dann denk gar nicht dran, mit diesem Telefon Pornos zu schauen, heiße Nachrichten oder Bilder zu verschicken. NIEMALS.

14. Tu es nie in der Öffentlichkeit

Das sollte selbstverständlich sein, aber der Ordnung halber sei es erwähnt: Egal, wie sicher du dich fühlst, im Flugzeug, in der Bahn - neugierige Augen gibt es überall. Und es wäre ja schade, wenn du dir die ganze Arbeit hier antust und dann schaut der schräge Typ von Sitz 24C dir auf den Bildschirm.

 

 

 

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