< Zur Mobilversion wechseln >

Forschung: Ein neues Verhütungsmittel soll von Männern und Frauen genutzt werden können

von

WissenschaftlerInnen haben herausgefunden, wie sie Spermien daran hindern können, eine Eizelle zu befruchten. Ein entsprechendes Verhütungsmittel soll sowohl von Frauen als auch von Männern angewendet werden können.

Dieses neue Verhütungsmittel können Frauen UND Männer benützen

SexKatrin Halbhuber(Wienerin)

Die Entwicklung neuer Verhütungsmethoden - vor allem für Männer - scheint seit Jahren nicht wirklich was weiterzubringen: Die Arbeit an einer Pille für den Mann wurde auf Grund von Nebenwirkungen nicht weitergeführt (willkommen in unserer Welt, Boys!), der Wunsch vieler Frauen nach einer hormonfreien Verhütung wurde ebenso bislang nicht erfüllt.

Jetzt erscheint ein neuer Hoffnungsschimmer am Verhütungshorizont, der gleich beide Probleme lösen könnte:
Forscher haben herausgefunden, wie sie Spermien durch den Einsatz pflanzlicher Wirkstoffe daran hindern können, in die Eizelle einzudringen.

Hormonfreie und gleichberechtigte Verhütung

Die Wirkweise: Spermien schwimmen mithilfe ihrer Schwanzbewegungen in Richtung Eizelle, für den Antrieb sorgt dabei das Hormon Progesteron. Kann man nun das Progesteron soweit blockieren, dass die Spermien nicht mehr vorankommen, gibt es auch keinen Kontakt zur Eizelle, also auch keine mögliche Befruchtung.

Das große Plus: Forschungsleiterin Polina Liskho will dem US-Magazin Wired zufolge noch 2017 erste Ergebnisse aus den Tests an Primaten erhalten und in den kommenden drei Jahren die Produktion des Verhütungsmittels einsetzen, das dann sowohl Männer als auch Frauen verwenden sollen - entweder durch orale Einnahme oder durch ein dauerhaftes Implantat.

Mehr Infos im Fachmagazin PNAS.

 

VIDEO: Berühmte Österreicherinnen über den Traum von Gleichberechtigung

 

Kommentare

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen